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Yamaha 50 RD50 M -Speiche- 1978

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Yamaha RD 50 M Speichenrad (1978): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 49 Kubikzentimetern, dazu 40 Millimeter Bohrung bei 39,7 Millimetern Hub, ein Teikei-Vergaser und ein Fünfganggetriebe — in der deutschen Kleinkraftrad-Ausführung nennt die Modelldatenbank 2 kW bei 5.000 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einer Telegabel vorn und einer Schwinge mit zwei hydraulisch gedämpften Federbeinen hinten.

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420er-Teilung · 12/48 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung4,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die RD 50 M auszeichnet

  • Zwölf zu achtundvierzig für die Speichenrad-Ausführung: Der Kettenradhersteller führt einen eigenen Eintrag für die RD 50 M mit Speichenrädern und nennt darin ausschließlich das Modelljahr 1978, dazu zwölf Zähne vorn, achtundvierzig hinten, 420er Teilung und einhundertsechs Glieder. Ein Kettensatz-Anbieter führt eine Kategorie mit genau derselben Bezeichnung und derselben Jahresangabe.
  • Die Gussrad-Ausführung fährt ein Ritzel kleiner: Für die Jahre 1979 und 1980 nennt derselbe Hersteller einen getrennten Eintrag mit elf statt zwölf Zähnen vorn, bei unverändert achtundvierzig hinten und einhundertsechs Gliedern. Das sind gut neun Prozent kürzere Übersetzung. Wer das Rad nicht ansieht, bestellt hier leicht falsch.
  • Speichenräder gab es nur in den ersten Jahren: Der Modellartikel hält fest, dass die RD 50 M in den Modelljahren 1977 und 1978 sowie teils 1979 mit Speichenrädern in siebzehn und achtzehn Zoll ausgeliefert wurde; danach überwogen Gussräder. Der Namenszusatz dieses Eintrags bezeichnet also eine Ausführung, kein Zubehör.
  • Vierhundertsiebenundsiebzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 477 Millimetern. Für ein Kleinkraftrad dieser Größe ist das ein plausibler Wert und ein brauchbarer Test für die hinterlegte Gliederzahl.
  • Fünf Gänge an einem Fünfziger: Die Modelldatenbank nennt für die RD 50 M ein Fünfganggetriebe mit Fußschaltung und einen Teikei-Vergaser vom Typ Y 14 P. Zusammen mit der Sekundärübersetzung von genau 4,00 ergibt das die Auslegung, mit der Yamaha das Fahrzeug in der Kleinkraftrad-Klasse angeboten hat.

Übersetzung anpassen — Alltag gegen Landstraße

Ab Werk ist 12/48 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von genau 4,00. Das Ritzelfeld dieser Seite reicht von neun bis siebzehn Zähnen, die Kettenradauswahl umfasst 32 sowie 37 bis 52. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein kleineres.

SetupÜbers.Charakter
12/494,08Kürzer — die feinste Stufe nach unten, gut zwei Prozent mehr Antritt am Berg
12/48 (OEM)4,00Standard — die Auslegung der Speichenrad-Ausführung von 1978
12/463,83Länger — ruhigere Drehzahl auf der Landstraße, dafür weniger Antritt aus dem Stand

Häufige Fragen zur RD 50 M

Wie viele Glieder braucht die RD 50 M ab Werk?
Einhundertsechs, in 420er Teilung. Diese Länge nennt der Kettenradhersteller sowohl für die Speichenrad- als auch für die Gussrad-Ausführung.

Woran erkenne ich, ob ich die Speichenrad-Ausführung habe?
Am Rad selbst. Die Speichenräder gab es in den Modelljahren 1977 und 1978 sowie teils 1979; die Gussrad-Ausführung ab 1979 fährt elf statt zwölf Zähne am Ritzel und damit eine deutlich kürzere Übersetzung.

Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei zwölf Zähnen sind es gut neun Prozent nach unten und knapp acht Prozent nach oben. Bei so kleinen Ritzeln fällt jeder einzelne Zahn stark ins Gewicht — am Kettenrad entspricht ein Zahn bei achtundvierzig nur gut zwei Prozent.

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