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Yamaha XT 550 5Y3 1982 - 1983

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Yamaha XT 550 5Y3 (1982-1983): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 558 Kubikzentimetern und obenliegender Nockenwelle, dazu ein Registervergaser nach dem Yamaha-Dual-Intake-Prinzip, 8,5:1 Verdichtung, Kickstarter und ein Fünfganggetriebe — die Werksdaten nennen 38 PS bei 6.500/min und 44,1 Nm bei 5.000/min. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit integriertem Öltank, einer luftunterstützten Teleskopgabel mit 220 Millimetern Federweg vorn und einer Cantilever-Schwinge mit Monofederbein und 200 Millimetern hinten.

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520er-Teilung · 15/39 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung2,60 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die XT 550 auszeichnet

  • Zwei Einlasskanäle statt einem: Das Yamaha Dual Intake System kombiniert zwei unterschiedlich gesteuerte Einlasskanäle. Der kleinere arbeitet bei niedriger Last allein, der zweite kommt bei höherer Drehzahl dazu. Das verbessert die Gasannahme und macht die Leistungsabgabe über den ganzen Drehzahlbereich gleichmäßiger — ungewöhnlich aufwendig für einen Einzylinder von 1982.
  • Fünfzehn und neununddreißig, baujahrgenau belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Yamaha 550 XT mit den Baujahren 1982 bis 1983, 520er Kette, achtundneunzig Gliedern und der Übersetzung fünfzehn zu neununddreißig — Jahresspanne und Werte decken sich zeichengleich mit der hier hinterlegten Bestückung. Die Fahrzeugliste dieser Seite bestätigt beide Zähnezahlen unabhängig: Yamaha XT550 82-83 steht sowohl im Fünfzehn- als auch im Neununddreißig-Zähne-Block.
  • Die US-Ausführung fuhr andere Zahnräder: Dieselbe Applikationsliste führt die XT 550 J und K für den amerikanischen Markt getrennt mit sechzehn und zweiundvierzig Zähnen, ebenfalls auf achtundneunzig Gliedern. Das ergibt 2,63 statt 2,60 — praktisch dieselbe Übersetzung, aber mit anderen Zahnrädern. Wer ein Fahrzeug aus US-Import fährt, sollte deshalb nachzählen.
  • Neununddreißig Zähne an einem 558er: Neununddreißig geteilt durch fünfzehn ergibt 2,60. Für ein Enduro ist das eine lange Auslegung, die zur Drehmomentcharakteristik passt: das Maximum von 44,1 Newtonmetern liegt schon bei 5.000 Umdrehungen an, die Nennleistung bei 6.500.
  • Trommelbremsen an beiden Rädern: Vorn wie hinten arbeitet eine Trommel mit 160 Millimetern Durchmesser. Der Radstand beträgt 1.445 Millimeter, vollgetankt wiegt die XT 550 rund 145 Kilogramm. Sie erschien 1982 als Nachfolgerin der XT 500 und wurde nur in den Modelljahren 1982 und 1983 gebaut.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

OEM ist 15/39, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,60. Der Shop führt für diese Seite Ritzel mit elf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und sechzehn Zähnen sowie Kettenräder von achtunddreißig bis fünfzig. Damit lässt sich in beide Richtungen anpassen, nach unten sogar deutlich über die Werksauslegung hinaus.

SetupÜbers.Charakter
15/422,80Kürzer — mehr Zug am Hang und im weichen Untergrund
15/39 (OEM)2,60Standard — die Werksauslegung der europäischen Ausführung
16/392,44Länger — niedrigere Drehzahl auf der Landstraße, im Gelände spürbar zäher

Häufige Fragen zur XT 550

Warum finde ich im Netz auch sechzehn und zweiundvierzig Zähne?
Das ist die Bestückung der US-Ausführungen J und K. Die Applikationsliste führt sie als eigenen Eintrag, ebenfalls mit achtundneunzig Gliedern. Beide Auslegungen ergeben rechnerisch fast dieselbe Übersetzung, verwenden aber andere Zahnräder.

Passt der Satz auch auf eine XT 600?
Nein. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die XT 600 der Jahre 1983 und 1984 zwar im selben Zähne-Block wie die XT 550, die Kettenlänge unterscheidet sich aber. Vor der Bestellung gehört die eigene Kette gezählt.

Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei fünfzehn Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um gut sieben Prozent nach unten und knapp sieben Prozent nach oben. Am Kettenrad sind es bei neununddreißig Zähnen nur gut zweieinhalb Prozent — für kleine Korrekturen ist das hintere Zahnrad also das feinere Werkzeug.

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