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Yamaha FZ 600 S SC 1986 - 1989

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Yamaha FZ 600 (1986-1989): ein luftgekühlter Reihenvierzylinder mit acht Ventilen, zwei obenliegenden Nockenwellen und 598 Kubikzentimetern, dazu ein Sechsganggetriebe und eine Nenndrehzahlgrenze von 10.500 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen, vorn mit einer luftunterstützten Teleskopgabel.

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530er-Teilung · 16/44 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten44 Zähne
Übersetzung2,75 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die FZ 600 auszeichnet

  • Acht Ventile und zwei Nockenwellen: Der Motor stammt vom FJ 600 ab und arbeitet mit zwei Ventilen je Zylinder, angetrieben von zwei obenliegenden Nockenwellen über eine Rollenkette. Die Kurbelwelle läuft in Gleitlagern, die Pleuel sind geteilt ausgeführt.
  • Luftgekühlt, nicht wassergekühlt: Der zeitgenössische Testbericht von 1986 nennt den Motor ausdrücklich luftgekühlt. Erst die Nachfolgerin FZR 600 ab 1989 bekam Wasserkühlung — Datenbanken vermengen die beiden Baureihen regelmäßig.
  • Drei Märkte, drei Kettenräder: Die Applikationsliste führt die FZ 600 dreifach: die französische Ausführung von 1986 bis 1988 mit 44 Zähnen, die europäische von 1987 bis 1989 mit 45 und die amerikanische mit 46 — bei durchgehend 16 Zähnen vorn und 104 Gliedern.
  • Fünfhundertdreiundachtzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 16 und 44 Zähnen, 104 Gliedern und 15,875 Millimetern Gliedlänge ergibt sich rund dieser Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse.
  • Ritzel von fünfzehn bis siebzehn Zähnen: So weit reicht die Auswahl dieser Seite; beim Kettenrad stehen neben der Werksgröße noch 45 und 46 Zähne zur Wahl — also genau die Größen der beiden anderen Marktausführungen.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn

OEM ist 16/44 mit 104 Gliedern in 530er Teilung. Ein Zahn weniger vorn verkürzt um knapp sieben Prozent, ein Zahn mehr verlängert um knapp sechs — beim Kettenrad sind es je Zahn gut zwei Prozent.

SetupÜbers.Charakter
15/442,93Kürzer — knapp sieben Prozent mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller
16/452,81Kürzer — gut zwei Prozent, die Auslegung der europäischen Ausführung
16/44 (OEM)2,75Standard — die hier hinterlegte Werksauslegung
17/442,59Länger — knapp sechs Prozent mehr Weg pro Umdrehung bei hohem Tempo

Häufige Fragen zur FZ 600

Ist die FZ 600 luft- oder wassergekühlt?
Luftgekühlt. Der Testbericht zum Modelljahr 1986 nennt den Motor ausdrücklich einen luftgekühlten Achtventiler-Reihenvierzylinder. Die wassergekühlte FZR 600 kam erst 1989 als Nachfolgerin.

Warum finde ich für die FZ 600 vierundvierzig, fünfundvierzig und sechsundvierzig Zähne?
Weil Yamaha die Maschine je nach Markt unterschiedlich übersetzt hat. Die Applikationsliste führt die französische Ausführung mit 44, die europäische mit 45 und die amerikanische mit 46 Zähnen — Teilung und Gliederzahl sind bei allen dreien gleich.

Woher stammt der Motor?
Von der FJ 600. Deren Aggregat geht wiederum auf einen 400er für den japanischen Heimatmarkt zurück, der 1980 erschien und in den USA zuerst in der Seca 550 auftauchte.

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