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Yamaha TT 600 36A 1983 - 1984

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Yamaha TT 600 36A (1983-1984): ein luftgekühlter Einzylinder mit obenliegender Nockenwelle, vier Ventilen und 595 Kubikzentimetern, dazu ein zweistufiger Teikei-Vergaser mit 27 Millimetern und ein Fünfganggetriebe — 45 PS bei 6.500 Umdrehungen und 50 Newtonmeter bei 5.500. Getragen wird das Ganze von einem Rahmen aus hochfestem Stahl mit 43-Millimeter-Telegabel und Monocross-Federbein.

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520er-Teilung · 14/50 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT 600 auszeichnet

  • Vierzehn zu fünfzig über die ganze Bauzeit: Der Kettenradhersteller führt die europäische TT 600 der Modellcodes L, N, S, T, A, B und D von 1983 bis 1992 durchgehend mit vierzehn Zähnen vorn, fünfzig hinten und 116 Gliedern. Die Fahrzeugzuordnung dieser Seite stellt denselben Eintrag beiden Zähnezahlen zu.
  • Vier Glieder weniger in Nordamerika: Für den amerikanischen Markt lief dieselbe Bestückung mit 112 Gliedern statt 116. Zähnezahlen und Teilung sind identisch. Wer im Netz auf die kürzere Angabe stößt, hat eine Marktausführung vor sich und keinen Datenfehler.
  • Trommelbremsen an beiden Rädern: Die erste Generation der TT 600 bremst vorn wie hinten mit Trommeln. Erst der Nachfolger ab Modelljahr 1985 bekam vorn eine Scheibe mit 267 Millimetern. Beim Kettenradwechsel heißt das: die Nabe hinten trägt Bremse und Kettenradträger zusammen, und die Ruckdämpfergummis stecken in derselben Baugruppe.
  • Sechshundertsechzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen; für diese Bestückung ergibt er rund 660 Millimeter. Das ist die Größe, an der die Kettenlänge hängt, und sie erklärt, warum an einem Einzylinder 116 Glieder laufen.
  • Fast einen Meter Sitzhöhe: Mit 935 Millimetern Sitzhöhe und 124 Kilogramm ist die TT 600 ein reines Geländemotorrad ohne Straßenzulassung. Der Federweg von 300 Millimetern vorn und 270 hinten ändert das Durchhangmaß über den Federweg deutlich — gemessen wird deshalb im belasteten Zustand.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

Ab Werk ist 14/50 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von 3,57. Das Ritzelfeld dieser Seite reicht von elf bis sechzehn Zähnen, die Kettenradauswahl von 38 bis 52. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein größeres Ritzel.

SetupÜbers.Charakter
14/523,71Kürzer — mehr Antritt im engen Gelände, dafür dreht der Motor auf der Verbindungsetappe höher
14/50 (OEM)3,57Standard — die Auslegung, mit der Yamaha die Baureihe ausgeliefert hat
15/503,33Länger — ruhiger auf schnellen Passagen, dafür weniger Antritt aus dem Stand

Häufige Fragen zur TT 600

Wie viele Zähne hat die TT 600 von 1983 ab Werk?
Vierzehn vorn und fünfzig hinten, in 520er Teilung mit 116 Gliedern. Diese Bestückung gilt für die europäische Ausführung über die gesamte Bauzeit von 1983 bis 1992.

Braucht meine TT 600 einhundertzwölf oder einhundertsechzehn Glieder?
Für die europäische Ausführung sind es 116, für die nordamerikanische 112 — bei gleichen Zähnezahlen. Wer sich nicht sicher ist, legt die alte Kette gerade aus und zählt nach.

Was unterscheidet die TT 600 von der XT 600 derselben Jahre?
Das Triebwerk ist eng verwandt — gleicher Hubraum, gleiche Bohrung und gleicher Hub, bei der XT allerdings mit zusätzlicher Ölkühlung. Die Übersetzung unterscheidet sich deutlich: die XT 600 fährt fünfzehn zu vierzig und damit erheblich länger. Die TT hat keine Straßenzulassung, mehr Federweg und in den ersten beiden Jahrgängen Trommelbremsen an beiden Rädern.

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