Yamaha TT 600 3SW 1990 - 1992
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,57 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TT 600 auszeichnet
- Dreihundert Millimeter Federweg vorn: Die TT unterscheidet sich von der straßenzugelassenen XT vor allem im Fahrwerk: 43 Millimeter starke Gabelrohre, rund 300 Millimeter Federweg vorn und 270 Millimeter hinten. Der 3SW bekam gegenüber dem Vorgänger eine einstellbare Gabel und ein geändertes Federbein.
- Ein Doppelkolbensattel ab dieser Ausführung: Die früheren Baureihen bremsten vorn mit einer Trommel beziehungsweise mit einer Einkolben-Scheibenbremse. Der 3SW bekam einen Doppelkolbensattel, und der Motor wurde auf den Stand der XT 600 gebracht.
- Der weiße Rahmen als Erkennungsmerkmal: Die Ausführung 3SW ist an ihrem weiß lackierten Rahmen mit silbernem Motor zu erkennen — die älteren Baureihen 36A und 59X trugen andere Farben. Wer die Baureihe seines Fahrzeugs bestimmen will, findet den Code auf dem Typschild.
- Zehn Jahre dieselbe Bestückung: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Modellcodes L, N, S, T, A, B und D der Jahre 1983 bis 1992 gemeinsam mit vierzehn und fünfzig Zähnen bei 116 Gliedern. Über die gesamte Bauzeit der luftgekühlten TT 600 hat Yamaha am Endantrieb also nichts geändert.
- Elf Liter Tank: Der Kunststofftank fasst elf Liter, gestartet wird ausschließlich per Kickstarter. Einen Elektrostarter bekam erst die spätere TT 600 E, die dadurch vier Kilogramm schwerer ausfällt.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsstrecke
OEM ist 14/50 und damit eine Sekundärübersetzung von 3,57. Der Shop führt für diese Seite Ritzel mit elf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und sechzehn Zähnen sowie Kettenräder von 38 bis 52; beide Richtungen stehen also offen. Wer feiner abstimmen will, geht über das Kettenrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/50 | 3,85 | Kürzer — mehr Zugkraft in steilem Gelände, dafür dreht der Motor auf Verbindungsstrecken höher |
| 14/50 (OEM) | 3,57 | Standard — die Werksauslegung mit 116 Gliedern |
| 15/50 | 3,33 | Länger — ruhiger auf der Straße, kostet Antritt im Schritttempo |
Häufige Fragen zur TT 600
Passt der Satz auch auf eine TT 600 von 1985?
Ja. Die Applikationsliste führt die Modellcodes L, N, S, T, A, B und D von 1983 bis 1992 gemeinsam mit vierzehn und fünfzig Zähnen bei 116 Gliedern, und die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet dieselbe Gruppe dem 14- und dem 50-Zähne-Block zu. Die Baureihen unterscheiden sich in Bremsanlage und Fahrwerk, nicht im Endantrieb.
Und die spätere TT 600 R?
Nein. Die ab 1998 gebaute TT 600 R fährt fünfzehn Zähne vorn, vierundvierzig hinten und 112 Glieder. Das ist eine deutlich längere Auslegung und eine andere Kettenlänge.
Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen sind es gut sieben Prozent nach oben und knapp acht nach unten. Am Kettenrad macht ein Zahn bei fünfzig Zähnen dagegen nur zwei Prozent aus — für eine kleine Korrektur ist hinten die bessere Wahl.