Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Aktives Motorrad

Yamaha XT 600 H 43F 1983 - 1986

Motorrad für später speichern

Yamaha XT 600 43F (1983-1986): ein 595 ccm großer, luft-ölgekühlter Einzylinder mit obenliegender Nockenwelle und vier Ventilen, 95 mm Bohrung und 84 mm Hub, der 33 kW (45 PS) bei 6.600/min leistet und sein Drehmomentmaximum von 51 Nm schon bei 5.750/min erreicht. Getragen wird das Ganze von einem unten offenen Einrohrrahmen mit verstärktem Oberrohr, in dem der Motor mitträgt.

Premium-Kettensatz für deine XT 600
520er-Teilung · 15/40 · 102 Glieder · konfigurierbar
Kettensatz konfigurieren
Mehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen

Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge102 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2,67 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die XT 600 auszeichnet

  • Registervergaser statt eines großen Schiebers: Der 43F trägt einen Teikei-Registervergaser, den Yamaha als YDIS vermarktet hat. Die zweite Stufe öffnet erst bei Bedarf — dadurch bleibt die Gasannahme unten sauber, obwohl der Motor oben 45 PS liefert.
  • Luft-Öl-Kühlung ohne Kühler: Der Zylinderkopf wird zusätzlich mit Motoröl gekühlt. Das erlaubt die vier Ventile und die hohe Literleistung, ohne dass ein Wasserkühler das Vorderrad verbaut.
  • Kickstarter mit Dekompression: Gestartet wird ausschließlich per Kickstarter, gekoppelt an einen seilzugbetätigten Dekompressionsmechanismus. Wer den Ablauf kennt, bringt den 595er in einem Tritt zum Laufen — sonst wird es Arbeit.
  • Trommelbremse hinten, kurze Kette: Hinten arbeitet eine 150-mm-Trommel. In Verbindung mit der kompakten Schwinge kommt die XT 600 43F mit nur 102 Gliedern aus — deutlich weniger, als die späteren XT-600-Generationen brauchen.
  • 40 Zähne hinten, nicht 39: Yamaha hat innerhalb der XT-600-Baureihe mehrfach umgestellt. Der 43F fährt 40 Zähne, die ab 1987 gebaute XT 600 K/H nur noch 39. Der Unterschied ist gering, wirkt sich beim Teilekauf aber direkt aus.

Übersetzung anpassen — Reise und Gelände

OEM ist 15/40 bei 520er-Teilung und 102 Gliedern, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,67. Für eine 595er-Reiseenduro der Achtziger ist das lang ausgelegt: Yamaha wollte Landstraßentempo ohne Drehzahlorgie. Wer überwiegend im Gelände unterwegs ist, findet den ersten Gang zu lang übersetzt.

SetupÜbers.Charakter
14/402,86Kürzer — mehr Kontrolle im Gelände und am Berg, dafür merklich höhere Drehzahl auf der Landstraße.
15/40 (OEM)2,67Standard — Yamahas Kompromiss aus Reisetauglichkeit und Geländefahrbarkeit.
16/402,50Länger — nur sinnvoll, wenn das Motorrad überwiegend auf Asphalt läuft. Im Gelände fehlt dann der erste Gang.

Häufige Fragen zur XT 600

Ist die XT 600 43F dieselbe wie die XT 600 K oder N?
Nein. Der 43F ist die erste XT 600 von 1983 bis 1986 mit Trommelbremse hinten. Die ab 1987 gebauten Typen 2KF und 2NF haben ein anderes Fahrwerk und fahren 39 statt 40 Zähne hinten. Beim Teilekauf immer den Typcode auf dem Rahmen abgleichen.

Warum kommt die 43F mit nur 102 Gliedern aus?
Die kompakte Schwinge und der kurze Radstand von 1.435 mm brauchen schlicht weniger Kette als die späteren, längeren XT-Generationen. Ein Kettensatz mit 110 Gliedern passt deshalb nicht ohne Kürzen.

Verträgt der 595er auch ein größeres Kettenrad?
Ja, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ab etwa 45 Zähnen wird die vorhandene Kettenlänge knapp und der Kettenspanner läuft an seinen Anschlag. Bei mehr als zwei Zähnen Änderung sollte die Kettenlänge mitgerechnet werden.

Welche Kettenqualität ist sinnvoll?
Eine O-Ring-Kette. Der Einzylinder erzeugt kräftige Lastwechsel, und die Ölfüllung zwischen den Ringen ist genau dagegen gemacht. Eine ungedichtete Kette ist bei diesem Motor schneller ausgelängt, als sie sich rechnet.

Verfügbare Kategorien

Passende Artikel