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Yamaha XTZ 660 Tenere 1996 - 1999

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Yamaha XTZ 660 Ténéré 4MY (1996-1999): ein 659 ccm großer, wassergekühlter Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und fünf Ventilen, der 35 kW (48 PS) leistet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen, der zugleich das Motoröl aufnimmt und den Motor als tragendes Element einbindet.

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520er-Teilung · 15/46 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten46 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die XTZ 660 Ténéré auszeichnet

  • Ein Zahn mehr als die erste Generation: Bis 1995 fuhr die XTZ 660 hinten 45 Zähne, ab dem 4MY-Modell 46. Das verschiebt die Sekundärübersetzung von genau 3,00 auf 3,07 — wenig auf dem Papier, im Gelände aber spürbar. Beim Kettensatz entscheidet deshalb das Baujahr, nicht der Modellname.
  • Der Fünfventiler in einer Reiseenduro: Yamaha hat der XTZ 660 einen wassergekühlten Einzylinder mit fünf Ventilen gegeben — drei Einlass-, zwei Auslassventile. Für eine Reiseenduro der Neunziger war das ungewöhnlich aufwendig und der Grund, warum der 660er trotz Langhuberauslegung erstaunlich drehfreudig ist.
  • Öl im Rahmen statt in der Wanne: Der Rahmen führt das Motoröl unterhalb des Tanks, der Motor ist mittragend eingebunden. Das spart Bauhöhe und Gewicht — und erklärt, warum bei Arbeiten am Antrieb die Ölführung des Rahmens mit im Blick bleiben sollte.
  • Was das 4MY-Modell sonst noch änderte: Ab 1996 wechselten Lenkerarmaturen, Instrumente, Scheinwerfer, Kabelbaum, Zündbox, sämtliche Verkleidungsteile und der Tank; die obere Gabelbrücke wurde überarbeitet. Der Motor blieb — die Umstellung am Kettenrad ist die einzige antriebsseitige Änderung.
  • 520er-Teilung mit reichlich Reserve: Bei 48 PS ist die 520er-Kette großzügig bemessen. Bei einer Reiseenduro ist das sinnvoll: nicht die Leistung bringt die Kette um, sondern Staub, Nässe und lange Etappen ohne Pflegemöglichkeit.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Reisetempo

OEM ist 15/46 bei 520er-Teilung und 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,07. Yamaha hat die Ténéré damit als Allrounder ausgelegt, gegenüber der ersten Generation aber einen Zahn kürzer. Diese Seite führt Ritzel mit 14 und 15 Zähnen sowie Kettenräder von 38 bis 50 — beide Richtungen sind darstellbar.

SetupÜbers.Charakter
15/483,20Kürzer — mehr Traktionsgefühl auf Schotter und am Steilstück, spürbar bei Gepäck
15/46 (OEM)3,07Standard — Yamahas Auslegung für das 4MY-Modell ab 1996
15/442,93Länger — ruhigere Drehzahl auf langen Asphaltetappen, kostet Antritt im Gelände

Häufige Fragen zur XTZ 660 Ténéré

Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha XTZ 660 Ténéré ab 1996?
Eine 520er-Kette mit 110 Gliedern, 15 Zähne vorn und 46 hinten. Mehrere Kettensätze für den Typ 4MY der Baujahre 96 bis 99 nennen genau diese Bestückung.

Passt der Kettensatz der älteren XTZ 660 von 1991 bis 1995?
Nicht ohne Weiteres. Die 3YF-Generation fährt hinten 45 statt 46 Zähne. Ritzel und Kettenlänge sind identisch, das Kettenrad ist es nicht — bei der Bestellung also das Baujahr angeben.

Woran erkenne ich, ob ich ein 3YF- oder ein 4MY-Modell habe?
Am Typcode in den Papieren und an der Optik: Maschinen ab 1994 tragen zwei kleine Rundscheinwerfer statt des rechteckigen Einzelscheinwerfers der frühen Jahrgänge, ab 1996 kamen zusätzlich neue Instrumente und Verkleidungsteile.

Warum verschleißt die Kette an einer Reiseenduro schneller?
Weil Staub und Nässe zwischen die Rollen kommen und dort wie Schleifpaste wirken. Auf langen Etappen ohne Pflegemöglichkeit ist das der begrenzende Faktor, nicht die 48 PS.

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