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Yamaha 690 MT 07 2014

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Yamaha MT 07 (ab 2014): 689-ccm-Reihenzweizylinder der CP2-Baureihe mit 270-Grad-Hubzapfenversatz, 80 x 68,6 mm Bohrung/Hub und DOHC-Achtventilkopf, 73,8 PS (55 kW) bei 9.000/min. Stahlrohr-Backbone-Rahmen in Diamantbauweise mit 41-mm-KYB-Telegabel und Zentralfederbein.

Premium-Kettensatz für deine MT-07
520er-Teilung · 16/43 · 108 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (Kettensatz)

Kettenteilung520
Werksausführung525er-Teilung — dieser Satz ist ein 520er-Umbau
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung2,69 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die MT-07 auszeichnet

  • CP2-Motor mit Crossplane-Charakter: Der 270-Grad-Hubzapfenversatz gibt dem Reihenzweizylinder den ungleichmäßigen Zündabstand eines V2. Das Ergebnis sind 68 Nm, die bereits ab 4.000/min nahezu vollständig anliegen — die Kette sieht deshalb früher hohe Lastspitzen als bei einem drehzahlorientierten Vierzylinder.
  • Leicht gebaut, bewusst einfach: 179 kg vollgetankt und ein Stahlrohrrahmen ohne Elektronik-Überbau: Yamaha hat die MT-07 von Anfang an auf niedriges Gewicht und geringe Betriebskosten ausgelegt. Genau deshalb ist die Kette hier eines der wenigen echten Verschleißteile.
  • Bestückung gilt für die gesamte Baureihe: 16 Zähne vorn, 43 hinten und 108 Glieder sind über alle MT-07-Baujahre hinweg die Werksauslegung. Auch die Moto-Cage-Variante und die ABS-Ausführungen fahren identische Werte.
  • Dieser Satz ist ein 520er-Umbau: Ab Werk fährt die MT-07 eine 525er-Kette. Der hier konfigurierbare Satz nutzt die schmalere 520er-Teilung bei identischer Zähnezahl — ein gängiger und unkritischer Umbau, solange Ritzel, Kettenrad und Kette gemeinsam gewechselt werden. Mischen von 520er und 525er geht nicht.
  • Kettenpflege bleibt Handarbeit: Die MT-07 hat keinen automatischen Kettenspanner. Bei 68 Nm und einem vergleichsweise leichten Motorrad längt sich die Kette gleichmäßig — alle 1.000 km Durchhang prüfen reicht, dafür konsequent.

Übersetzung anpassen — Alltag und Landstraße

OEM ist 16/43 — eine bewusst kurze Auslegung, die zum drehmomentstarken CP2 passt und der MT-07 den spontanen Antritt gibt, für den sie gekauft wird. Noch kürzer lohnt sich deshalb selten; wer viel Autobahn fährt, holt sich dagegen mit zwei Zähnen weniger hinten spürbar Ruhe ins Drehzahlniveau.

SetupÜbers.Charakter
15/432,87Kürzer — noch aggressiveres Anfahrverhalten, beliebt für Stadt und Wheelie-Betrieb. Autobahn wird deutlich unruhiger.
16/43 (OEM)2,69Standard — der Kompromiss, mit dem Yamaha den vollen Drehmomentberg nutzbar macht.
16/412,56Länger — rund 500/min weniger bei Richtgeschwindigkeit, spürbar entspannter auf Etappen. Der Antritt aus dem Drehzahlkeller bleibt dank 68 Nm erhalten.

Häufige Fragen zur MT-07

Welche Kettenteilung hat die MT-07 ab Werk?
Eine 525er mit 16 Zähnen vorn, 43 hinten und 108 Gliedern. Der hier konfigurierbare Satz ist als 520er ausgelegt — schmaler und leichter, aber ein Umbau, bei dem alle drei Teile zusammen getauscht werden müssen.

Passt der Satz auch auf die Moto Cage?
Ja. Die Moto-Cage-Ausführung teilt sich Motor, Getriebe und Endantrieb mit der Basis-MT-07 und fährt dieselbe 16/43-Bestückung mit 108 Gliedern.

Wie oft muss die Kette nachgespannt werden?
Bei Alltagsbetrieb alle 1.000 km prüfen. Der Durchhang gehört bei aufgebocktem Hinterrad in den vom Hersteller angegebenen Bereich — zu straff belastet die Getriebeausgangswelle stärker als zu locker.

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