Yamaha V 70 1976
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 102 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 36 Zähne |
| Übersetzung | 2,77 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die V 70 auszeichnet
- Yamahas Antwort auf die Super Cub: Die V-Baureihe startete Anfang der Siebziger mit V50, V70 und V90 und wurde als günstiges, unkompliziertes Alltagsfahrzeug verkauft — als direkte Konkurrenz zur damals allgegenwärtigen Honda Super Cub. Anders als deren Viertakter arbeiteten die Yamaha-V-Modelle mit Zweitaktmotoren.
- Dreizehn und sechsunddreißig, baujahrgenau belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Yamaha 70 V unter dem Baujahr 1976 mit 420er Kette, 102 Gliedern und der Übersetzung dreizehn zu sechsunddreißig. Die Fahrzeugliste dieser Seite bestätigt beide Werte unabhängig: Yamaha V70 76 steht sowohl im Dreizehn- als auch im Sechsunddreißig-Zähne-Block.
- Die Standardgrößen stehen im Artikeltext: Der Beschreibungstext eines Kettenrad-Artikels dieser Seite listet die Werksgrößen der ganzen Baureihe auf: V50 M und P mit neununddreißig Zähnen, V70 von 1976 mit sechsunddreißig, V75 von 1977 mit sechsunddreißig und V80 mit neununddreißig. Damit ist die Zuordnung nicht nur belegt, sondern auch gegen die Schwestermodelle abgegrenzt.
- Eine mittlere Auslegung: Sechsunddreißig geteilt durch dreizehn ergibt 2,77. Für ein Fahrzeug dieser Klasse ist das eine mittlere Auslegung — kurz genug für den Antritt aus dem Stand, lang genug, um bei gleichmäßigem Tempo nicht zu überdrehen.
- Die V75 fährt vier Glieder weniger: Das Schwestermodell V75 von 1977 trägt dieselben dreizehn und sechsunddreißig Zähne, kommt aber mit einhundert Gliedern aus. Bei gleicher Bestückung bedeutet das einen kürzeren Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse — beim Ersatzteilkauf lohnt deshalb der Blick auf das Modelljahr, nicht nur auf die Zähnezahlen.
Übersetzung anpassen — Antritt gegen ruhigen Lauf
OEM ist 13/36, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,77. Der Shop führt für diese Seite ein ungewöhnlich breites Feld: Ritzel von neun bis siebzehn Zähnen und Kettenräder von sechsundzwanzig bis zweiundfünfzig. Damit lässt sich die Auslegung in beide Richtungen weit verändern.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/38 | 2,92 | Kürzer — mehr Zug am Berg und mit Gepäck |
| 13/36 (OEM) | 2,77 | Standard — die Werksauslegung von 1976 |
| 14/36 | 2,57 | Länger — niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, dafür schwächerer Antritt |
Häufige Fragen zur V 70
Warum schlägt die Konfiguration sechzehn und achtundvierzig vor?
Die richtige Werksgröße ist dreizehn und sechsunddreißig. Beide Werte stehen in der Fahrzeugliste dieser Seite baujahrgenau unter Yamaha V70 76, und der Beschreibungstext eines Kettenrad-Artikels nennt für die V70 von 1976 ausdrücklich sechsunddreißig Zähne als Standard.
Passt der Satz auch auf eine V75 oder V90?
Die V75 von 1977 fährt dieselben Zähnezahlen, aber nur einhundert Glieder. Die V90 steht in derselben Zeile der Fahrzeugliste wie die V70 und V75 im Sechsunddreißig-Zähne-Block — bei der Kettenlänge lohnt vor der Bestellung trotzdem der Abgleich mit dem eigenen Fahrzeug.
Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei dreizehn Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um knapp acht Prozent nach oben und gut acht Prozent nach unten. Das ist bei so kleinen Ritzeln ein großer Sprung — für feine Anpassungen ist das Kettenrad das bessere Werkzeug, wo ein Zahn bei sechsunddreißig nur knapp drei Prozent ausmacht.