Yamaha FZ 750 Genesis 2KK,3DY,3KT 1987 - 1991
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 44 Zähne |
| Übersetzung | 2,75 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FZ 750 auszeichnet
- Der 20-Ventiler, der die Genesis-Ära einläutete: Drei Einlass- und zwei Auslassventile je Zylinder waren 1985 eine Ansage. Die Bauweise erlaubte hohe Drehzahlen bei gutem Füllungsgrad — und wurde für Yamaha zum Markenzeichen der folgenden Jahre.
- 45 Grad nach vorn geneigt: Der stark nach vorn geneigte Zylinderblock brachte den Schwerpunkt nach unten und schuf Platz für gerade Ansaugwege. Genau davon hat Yamaha den Namen Genesis abgeleitet.
- Stahlrahmen, kein Aluminium: Anders als die verwandte FZR 750 R läuft die FZ 750 auf einem Rahmen aus Stahl-Kastenprofil in Perimeterbauweise, mit abnehmbaren Motorunterzügen für die Wartung. Wer Ersatzteile sucht, sollte die beiden Modelle nicht verwechseln.
- 530er-Kette an einem 750er der Achtziger: Für Big-Bore-Sportler dieser Zeit war 530 die Regel. Die schwere Teilung passt zum Drehmomentniveau und ist ein Grund, warum die Ketten dieser Baureihe bei ordentlicher Pflege sehr lange halten.
- Serie 2 und Serie 3 unterscheiden sich: Der Datensatz 1987-1991 umfasst beide späten Serien. Ab 1989 kamen 17-Zoll-Räder und größere Bremsscheiben mit Vierkolbensätteln. Der Antriebsstrang blieb davon unberührt — beim Bremsen- und Radersatz ist die Serie dagegen entscheidend.
Übersetzung anpassen — Sporttourer und Klassiker
OEM ist 16/44 bei 530er-Teilung und 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,75. Für einen 750er-Sportler der späten Achtziger ist das eine mittlere Auslegung — Yamaha hat die FZ zwischen Landstraße und Autobahn positioniert. An einem Klassiker ist die Werksauslegung meist die richtige Wahl.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/45 | 2,81 | Kürzer — etwas mehr Antritt auf der Landstraße. Ein Zahn Unterschied ist an dieser Maschine allerdings kaum spürbar. |
| 16/44 (OEM) | 2,75 | Standard — Yamahas Werksauslegung für die späten Serien der FZ 750. |
| 17/44 | 2,59 | Länger — niedrigere Drehzahl bei Reisetempo. An einem Klassiker meist unnötig, weil die Maschine ab Werk schon lang genug übersetzt ist. |
Häufige Fragen zur FZ 750
Welche Kettenteilung fährt die Yamaha FZ 750 Genesis?
530. Werkslänge sind 110 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 44 hinten. Ein Kettenrad-Anbieter führt die 44 Zähne ausdrücklich für die Baujahre 1987 bis 1989 — also für genau diese Serien.
Passt der Kettensatz der frühen FZ 750 von 1985 und 1986?
Nicht ohne Prüfung. Für die frühen Modelle bieten die Kataloge einen ausdrücklich als 530er-Umbau gekennzeichneten Satz an; die späten Serien fahren die 530 ab Werk. Immer nach Baujahr und Typcode auswählen.
Was unterscheidet die FZ 750 von der FZR 750 R?
Deutlich mehr, als der Name vermuten lässt. Die FZR 750 R ist die homologierte Rennversion mit Aluminiumrahmen; die FZ 750 fährt einen Stahlrahmen in Kastenprofilbauweise. Nur der 20-Ventil-Grundmotor ist verwandt.
Was ist beim Kettenwechsel an einem Klassiker zu beachten?
Kettenrad und Ritzel immer zusammen mit der Kette tauschen. Bei über dreißig Jahre alten Maschinen lohnt zusätzlich ein Blick auf den Ruckdämpfer im Hinterrad — ist der ausgeschlagen, frisst er auch die neue Kette.