Yamaha FZ 750 Genesis 3KT 1991 - 1994
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2,53 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FZ 750 auszeichnet
- Die letzte Ausbaustufe der Baureihe: Der Typcode 3KT bezeichnet die späten Jahrgänge. Gegenüber den frühen Serien sind die Bremsscheiben von 270 auf 300 Millimeter gewachsen, die Sättel haben vier Kolben, und die Räder sind hohlspeichig für Radialreifen ausgelegt.
- Ein Zahn mehr vorn als die frühen Serien: Die Ersatzteil-Liste dieser Seite trennt sauber: 'FZ750 N,S 85-86' steht im 16-Zähne-Block, 'FZ750 91-93' im 17er. Die späten Jahrgänge fahren also länger übersetzt als die ersten — das ist beim Teilekauf der wichtigste Unterschied.
- 20 Ventile, nicht 16: Der Genesis-Motor hat drei Einlass- und zwei Auslassventile pro Zylinder und steht um 45 Grad nach vorn geneigt. Das ergibt eine gerade Ansaugstrecke und den charakteristischen Drehzahlhunger, der auch die Kette fordert.
- Stahlrahmen, nicht Alu: Anders als die FZR 750 R läuft die FZ 750 auf einem Perimeterrahmen aus Stahl-Kastenprofil mit abschraubbaren Unterzügen. Wer Fahrwerksteile sucht, darf die beiden Modelle nicht verwechseln — der Motor ist verwandt, das Chassis nicht.
- 530er-Kette an 103 PS: Die kräftige 530er-Teilung ist an einem Tourensportler dieser Leistungsklasse Standard und macht den Antrieb langlebig. Umbauten auf 525 sparen Masse, kosten aber Reserve — für Alltagsbetrieb bleibt die Werksteilung die bessere Wahl.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn
OEM ist 17/43 in 530er-Teilung mit 110 Gliedern, also 2,53. Für einen 103-PS-Vierzylinder mit breitem Drehzahlband ist das eine reisetaugliche Auslegung. Diese Seite führt Ritzel von 15 bis 17 Zähnen und Kettenräder mit 39, 43, 44, 45, 46 und 49 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 17/44 | 2,59 | Kürzer — etwas mehr Antritt aus mittleren Drehzahlen, ohne dass die Autobahntauglichkeit leidet |
| 17/43 (OEM) | 2,53 | Standard — Yamahas Auslegung für die späten Jahrgänge der FZ 750 |
| 17/39 | 2,29 | Länger — die längste auf dieser Seite lieferbare Kombination, spürbar niedrigere Drehzahl bei Reisetempo |
Häufige Fragen zur FZ 750
Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha FZ 750 Genesis 3KT?
Eine 530er-Kette mit 110 Gliedern, 17 Zähne vorn und 43 hinten. Ein DID-Kettensatz für Baujahr 1993 nennt exakt JTF580 mit 17 Zähnen, JTR865 mit 43 Zähnen und eine 530ZVMX2 mit 110 Gliedern; weitere Anbieter führen dieselbe Bestückung ausdrücklich für den Typcode 3KT von 1991 bis 1994.
Passt der Kettensatz der frühen FZ 750 von 1985 und 1986?
Nein. Die Ersatzteil-Liste führt die frühen Jahrgänge mit 16 Zähnen vorn und 44 hinten, die späten mit 17 und 43. Das sind zwei verschiedene Übersetzungen — 2,75 gegen 2,53.
Was unterscheidet die 3KT von den älteren Serien?
Vor allem die Bremsanlage und die Räder: 300-Millimeter-Scheiben mit Vierkolbensätteln statt 270 Millimeter, dazu hohlspeichige Räder für Radialreifen. Der 20-Ventil-Motor blieb im Kern unverändert.
Kann ich die FZ 750 auf 525 umbauen?
Möglich ist es, sinnvoll selten. Die Seite bietet für verwandte Modelle ausdrücklich als Umbau gekennzeichnete Sätze an; für die FZ 750 ist 530 die Werksteilung. Der Massegewinn ist gering, die Reserve bei 103 PS ist es nicht.
Wie oft muss die Kette an der FZ 750 nachgespannt werden?
Bei einem Vierzylinder mit gleichmäßigem Drehmomentverlauf sind 1.000 Kilometer ein guter Rhythmus. Wichtiger ist bei einem Motorrad dieses Alters, die Ruckdämpfer im Hinterrad zu prüfen — ausgeschlagene Gummis schlagen direkt auf den neuen Kettensatz durch.