Yamaha DT 80 LC1 37A 1981 - 1984
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 428 |
|---|---|
| Kettenlänge | 120 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 3.20 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die DT 80 LC1 auszeichnet
- Wassergekühlter 80er-2T: 79-ccm-Einzylinder-Zweitakt mit Flüssigkeitskühlung — der Generations-Sprung gegenüber der luftgekühlten DT 80 MX. 12 PS bei 8.000/min, 6-Gang-Getriebe. Charakteristischer 2T-Drehzahl-Anstieg, der die DT 80 LC1 zur Lehr-Plattform für sportliches Schul-Fahren machte.
- 93 kg Schul-Enduro-Niveau: Trockengewicht 93 kg — typisch Schul-Enduro-Klasse der frühen 80er, leichter als die meisten 125er der Generation. Macht die DT 80 LC1 zur Lieblings-Erstmaschine im 80er-Klasse-Führerschein.
- Monocross-Heckfederung: Stahl-Single-Cradle-Rahmen mit Cantilever-Monocross-Schwinge — Yamaha-Heck-Federungs-Signatur, die von der YZ-MX-Plattform übernommen wurde. Lange Federwege für Schotter und Feldwege.
- Trommelbremsen (Generation): Trommelbremse vorn und hinten — kein Scheibenbrems-Update in der 37A. Wer eine LC1 fährt, hat sich bewusst für die erste wassergekühlte Generation entschieden; die Scheibe vorn kam erst mit der LC2/53V ab Modelljahr 1984/85.
- 428er Schul-Enduro-Standard: 15/48 mit 120 Gliedern und 428er-Teilung — Yamaha-OEM-Auslegung für die LC1-37A-Generation. 428er ist Standard für 80er-Schul-Enduros und kleine 125er der frühen 80er — leicht, ersatzteil-verfügbar, einfach zu warten.
Übersetzung anpassen — Schul-Enduro auf Feldwegen und Landstraße
OEM ist 15/48 mit Übersetzung 3.20. Die folgenden Setups bleiben innerhalb der 120-Glieder-Kettenlänge bzw. mit kleiner Achsverstellung machbar — bei größeren Sprüngen bitte Kettenlänge anpassen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/48 | 3.43 | Kürzer — Kürzer für hügeliges Gelände und Feldwege — beißt deutlich schärfer beim Anfahren und im Schub aus dem Drehzahl-Loch. Top-Speed sinkt um ca. 5-8 km/h — bei der 80-km/h-Maximum-Klasse meist tolerierbar. Kettenlänge gleich (120). |
| 15/48 (OEM) | 3.20 | Standard — wie ab Werk getestet und freigegeben. |
| 15/45 | 3.00 | Länger — Länger für reine Asphalt-Strecken — höhere Endgeschwindigkeit (ggf. 85-90 km/h offen), entspannterer Drehzahl-Bereich. Kostet Punch beim Anfahren — Tuning nur für Schul-Asphalt-Touring sinnvoll, im Schul-Klasse-Limit oft sowieso elektronisch begrenzt. |
Häufige Fragen zur DT 80 LC1
Hält die 428er-Kette die 13 Nm der DT 80 LC1 problemlos aus?
Massive Reserve — 428er-Auslegung ist für Drehmomente bis ca. 30 Nm freigegeben. Bei den 13 Nm der DT 80 LC1 sind Markenketten Standard-Qualität (O-Ring genügt) typisch 20.000-30.000 km im gemischten Schul-Einsatz haltbar. Die geringe Belastung ist der Hauptgrund warum LC1-Antriebe oft als letztes Bauteil verschleißen.
Lohnt es sich, auf 428H umzurüsten?
Bei reinem Schul- und Straßen-Einsatz: nein — die Standard-428er reicht völlig aus. Wer die DT 80 LC1 im Cross-Sport oder mit Power-Tuning fährt, kann auf 428H (verstärkte Variante) wechseln. Kettenlänge und Verzahnung bleiben kompatibel; der einzige Vorteil ist höhere Bruchsicherheit bei harten Schlägen.
Gibt es noch komplette LC1-Kettensätze als Original-Ersatz?
OEM-Bestellnummer ist beim Yamaha-Händler selten noch vorrätig, aber komplette Kettensätze 15/48/120 in 428er-Teilung sind über Aftermarket (DID, JT, Tsubaki) problemlos verfügbar — die Geometrie ist Yamaha-Schul-Enduro-Standard und passt in mehrere DT/RD/TZR-80er-Modelle dieser Ära. Bei Erst-Käufern Ritzel- und Kettenrad-Innen-Verzahnung (520-Pitch-Achse) mit dem Aftermarket-Listing abgleichen.