Yamaha TDM 850 4TX 1999 - 2001
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2,69 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TDM 850 auszeichnet
- 270 Grad Hubzapfenversatz — der Klang und der Grip: Yamaha hat dem Parallel-Twin einen ungleichen Zündabstand gegeben. Das ergibt eine Drehmomentabgabe mit Pausen dazwischen, die dem Hinterrad Zeit zum Aufbau von Grip lässt — dieselbe Idee, die heute die MT-07 und die CP2-Motoren tragen.
- Die späten 4TX fahren 43 Zähne, nicht 42: Yamaha hat die Sekundärübersetzung innerhalb der 4TX-Baureihe geändert: die Jahrgänge 1996 bis 1998 laufen mit 17/42, die Jahrgänge 1999 bis 2001 mit 16/43. Beide Ausführungen tragen denselben Typcode — beim Teilekauf entscheidet also das Baujahr.
- Fünf Ventile je Zylinder: Der Genesis-Kopf mit drei Einlass- und zwei Auslassventilen war Yamahas Antwort auf den Zielkonflikt zwischen Füllung und Brennraumform. Er ist der Grund, warum ein 849er-Twin von 1999 mit 82 PS und 80 Nm heute noch konkurrenzfähig durchzieht.
- Kein Enduro, sondern ein Alleskönner: Trotz der Optik steht die TDM auf 17-Zoll-Rädern mit Straßenreifen. Die Federwege von rund 145 Millimetern sind für Landstraße und Schlaglöcher gedacht, nicht fürs Gelände — und die Sekundärübersetzung von 2,69 passt genau dazu.
- Kettenräder von 42 bis 48 Zähnen: Diese Seite führt eine breite Auswahl hinten und Ritzel mit 14 bis 17 Zähnen. Damit lässt sich die TDM sowohl auf Passfahrten mit Gepäck als auch auf ruhiges Autobahntempo trimmen.
Übersetzung anpassen — Pass gegen Autobahn
OEM ist 16/43 bei 525er-Teilung und 114 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,69. Yamaha hat die späten 4TX damit etwas kürzer ausgelegt als die frühen mit ihren 17/42. Diese Seite führt Ritzel mit 14 bis 17 sowie Kettenräder von 42 bis 48 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/44 | 2,75 | Kürzer — mehr Durchzug am Berg und mit Gepäck, ohne die Autobahndrehzahl stark anzuheben |
| 16/43 (OEM) | 2,69 | Standard — Yamahas Werksauslegung für die 4TX der Baujahre 1999 bis 2001 |
| 17/43 | 2,53 | Länger — die Auslegung der frühen 4TX-Jahrgänge, ruhiger bei Reisetempo |
Häufige Fragen zur TDM 850
Welcher Kettensatz gehört auf die TDM 850 der Baujahre 1999 bis 2001?
Eine 525er-Kette mit 114 Gliedern, 16 Zähne vorn und 43 hinten. Mehrere unabhängige Anbieter führen diesen Satz ausdrücklich für den Typ 4TX der Jahre 1999 bis 2001, und der Artikeltext dieser Seite nennt dieselbe Baujahresabgrenzung.
Passt der Kettensatz der früheren 4TX?
Nein. Die Jahrgänge 1996 bis 1998 fahren 17 Zähne vorn und 42 hinten. Kettenlänge und Teilung stimmen zwar überein, die Übersetzung liegt dort bei 2,47 statt 2,69.
Und der Satz der TDM 900?
Nicht übertragbar. Die Nachfolgerin ab 2002 fährt 16/42 mit 118 Gliedern — vier Glieder mehr, weil Rahmen und Schwinge neu sind.
Warum verschleißen 270-Grad-Twins die Kette anders?
Wegen des ungleichen Zündabstands. Die Kraftimpulse kommen in unregelmäßigen Abständen, und die Kette sieht dadurch mehr Lastwechsel als bei einem gleichmäßig zündenden Motor. Regelmäßiges Nachspannen ist bei diesem Motorrad wichtiger als bei einem Vierzylinder gleicher Leistung.