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Yamaha TDM 850 1996 - 1998

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Yamaha TDM 850 4TX (1996-1998): ein 849 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Paralleltwin mit zwei obenliegenden Nockenwellen und fünf Ventilen je Zylinder, 89,5 mm Bohrung und 67,5 mm Hub, der 77 PS (56,1 kW) bei 7.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Diamantrahmen aus Stahl.

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525er-Teilung · 17/42 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung525
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung2,47 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TDM 850 auszeichnet

  • Fünf Ventile je Zylinder: Der 849er-Twin ist ein Genesis-Motor mit drei Einlass- und zwei Auslassventilen pro Zylinder. Zusammen mit dem versetzten Hubzapfen ergibt das den charakteristischen, ungleichmäßigen Lauf — und Lastspitzen, die der Kettentrieb wegstecken muss.
  • Der 4TX von 1996 ist eine eigene Generation: Gegenüber der 3VD bekam sie 43-Millimeter-Gabelrohre statt 41, einen kürzeren Rahmen, ein enger gestuftes Getriebe und einen 20-Liter-Tank. Auch die Sekundärübersetzung wurde geändert.
  • Drei Generationen, drei Kettenräder: Die Ersatzteil-Liste dieser Seite trennt sauber: 3VD von 1991 bis 1995 mit 44 Zähnen, der 4TX von 1996 bis 1998 mit 42 und der überarbeitete 4TX ab 1999 mit 43. Wer nur nach TDM 850 sucht, greift leicht daneben.
  • 525 statt 530: Yamaha hat der TDM die mittlere Teilung gegeben. Sie ist leichter als eine 530er und trotzdem reichlich dimensioniert für 77 PS und 80 Nm — der Antrieb gilt bei sauberer Pflege als sehr langlebig.
  • Fünfganggetriebe mit langem letzten Gang: Die TDM kommt mit fünf Gängen aus. Zusammen mit der langen Sekundärübersetzung von 2,47 ergibt das bei Reisetempo entspannte Drehzahlen — der Grund, warum an diesem Modell selten länger übersetzt wird.

Übersetzung anpassen — Reise gegen Antritt

OEM ist 17/42 in 525er-Teilung mit 114 Gliedern, also 2,47. Das ist bereits die längste auf dieser Seite lieferbare Kombination — Kettenräder gibt es hier von 42 bis 48 Zähnen, Ritzel von 15 bis 17. Angepasst wird an der TDM deshalb ausschließlich in Richtung kürzer.

SetupÜbers.Charakter
15/422,80Deutlich kürzer — kräftiger Antritt für Passfahrten und Zweipersonenbetrieb, kostet rund zwölf Prozent Drehzahlreserve
16/422,63Kürzer — die gebräuchlichste Anpassung, spürbar mehr Zug aus dem Drehzahlkeller ohne Reiseeinbußen
17/42 (OEM)2,47Standard — Yamahas Auslegung für den 4TX von 1996 bis 1998 und zugleich die längste hier lieferbare Übersetzung

Häufige Fragen zur TDM 850

Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha TDM 850 von 1996 bis 1998?
Eine 525er-Kette mit 114 Gliedern, 17 Zähne vorn und 42 hinten. Gleich vier unabhängige Anbieter führen exakt 17-42-114 ausdrücklich für den Typ 4TX der Baujahre 1996 bis 1998.

Passt der Kettensatz der TDM 850 von 1991 bis 1995?
Nein. Die 3VD fährt hinten 44 Zähne. Die Ersatzteil-Liste dieser Seite trennt beide Generationen ausdrücklich — 44 für 3VD 91-95, 42 für 4TX 96-98.

Und die TDM ab 1999?
Auch die weicht ab: der überarbeitete 4TX von 1999 bis 2001 fährt hinten 43 Zähne. Innerhalb derselben Typbezeichnung gibt es also zwei Bestückungen — beim Kauf immer nach Baujahr auswählen.

Kann ich die TDM länger übersetzen?
Auf dieser Seite nicht. Das kleinste lieferbare Kettenrad hat 42 Zähne, und das ist bereits die Werksbestückung; das größte Ritzel hat 17 Zähne. Die TDM ist ab Werk lang übersetzt — sinnvolle Anpassungen gehen hier nur in Richtung mehr Antritt.

Wie oft muss die Kette an der TDM nachgespannt werden?
Alle 1.000 Kilometer kontrollieren ist ein guter Rhythmus. Der Twin mit versetztem Hubzapfen setzt kräftige Zündimpulse ab; eine zu straffe Kette belastet dabei Ausgangswelle und Radlager stärker, als viele erwarten.

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