BMW M 1000 RR K66 (ab Modelljahr 2020)
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 122 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 46 Zähne |
| Übersetzung | 2,71 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die M 1000 RR von der S 1000 RR unterscheidet
- Motor: 999 ccm Reihen-Vierzylinder mit überarbeitetem ShiftCam-Variabel-Ventiltrieb, verstärkten Pleueln und höherer Verdichtung — 212–218 PS @ 14.500 U/min, ca. 113 Nm @ 11.000 U/min
- Aerodynamik: Carbon-Winglets — BMWs erstes Serienmotorrad mit funktionalem Downforce-Element, spürbar erst ab ~250 km/h
- Bremsen: Radial montierte Nissin-Bremssättel vorn („M-Brakes"), 320er Stahlflex-Bremsleitung Serie
- Fahrwerk: Marzocchi-Gabel und -Federbein, ride-by-wire Drosselklappen, vollständiges Race-Elektronikpaket (Race-ABS Pro, DTC, MSR, Pit Lane Limiter)
- Gewicht: 193–197 kg trocken (modelljahrabhängig) — leichter als die Basis-S 1000 RR dank Carbon-Felgen Serie
- Top-Speed: 306–314 km/h — auf Hockenheim-Geraden konkurrenzfähig zu Supersport-Hubraumstärken
Übersetzung anpassen — Track vs. Straße
OEM ist 17/46 mit 525er-Teilung — auf Straßentauglichkeit ausgelegt, also relativ lang. Für die Rennstrecke wird häufig verkürzt:
| Setup | Übers. | Strecken-Profil |
|---|---|---|
| 16/46 | 2,88 | Kürzer — Kart-Bahnen, enge Strecken (z. B. Brünn, Most) |
| 17/46 (OEM) | 2,71 | Standard — guter Kompromiss für Straße + Mittelstrecken-Tracks |
| 17/45 | 2,65 | Minimal länger — Hockenheim, Lausitzring |
| 17/44 | 2,59 | Länger — High-Speed-Tracks wie Mugello, Monza |
Für ernsthafte Race-Anwendung wird häufig auf 520er-Teilung umgebaut — leichter, weniger Reibung, kürzere Lebensdauer aber tolerabel im Renntakt. Entsprechende Umbau-Kits findest du im Konfigurator oben.
Häufige Fragen zur M 1000 RR K66
Welche Kettenlänge braucht die M 1000 RR K66?
122 Glieder mit 525er-Teilung im Serienzustand. Bei 520er-Umbau bleibt 122 meist passend — Endlos-Kette möglich, Nietkette empfohlen für Race-Use.
Wie lange hält die OEM-Kette bei Track-Day-Einsatz?
Im reinen Renntakt (1–2 Track-Days pro Monat) typisch 8.000–15.000 km — also deutlich kürzer als auf der Straße. Bei hartem Race-Use kann eine Saison reichen. Kontrolle: Kettenlängung über 1,5 %, axiales Spiel der Kettenrad-Zähne, Schmierungs-Verteilung.
Lohnt sich der Umbau auf 520er-Teilung?
Auf der Straße kaum — der Komfortverlust überwiegt. Auf der Rennstrecke ja: ca. 200–400 g weniger rotierende Masse am Heck, spürbar bei Schräglagen-Wechseln und Beschleunigung. Voraussetzung: passgenaues Set mit verstärkter 520er-Race-Kette.
Welche Kette empfiehlt sich für Track-Day-Fahrer?
Für gemischten Einsatz (Straße + Track) ist die DID 525 ZVM-X² erste Wahl — X-Ring, hohe Bruchlast, akzeptable Standzeit. Für reinen Renntakt: DID 525ERV3 oder die 520er-Race-Varianten im Konfigurator.