Cagiva Mito 125 1990 - 1991
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 3,07 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Mito 125 auszeichnet
- Sieben Gänge an einem Straßenmotorrad: Die erste Mito fährt ein Siebenganggetriebe — an einem straßenzugelassenen Motorrad eine Seltenheit. Der Zweitakter arbeitet nur in einem schmalen Drehzahlfenster, und die eng gestaffelten Gänge halten ihn darin. Beim Kettensatz wirkt sich das doppelt aus: Wer die Sekundärübersetzung ändert, verschiebt gleich sieben Stufen gemeinsam.
- Werksbestückung baujahrgenau belegt: Die Fahrzeugliste des Shops ordnet 43 Zähne ausdrücklich der »Cagiva 125 Mito Sports (Bj. 1990-1992)« zu, und ein Kettensatz führt »CAGIVA Mito 125 MK1 89-92« mit der Kombination 14-43-116 in 520er-Teilung. Das deckt sich zeichengleich mit den hier hinterlegten Werten.
- Die Evolution ab 1992 fährt deutlich länger: Dieselbe Fahrzeugliste ordnet 41 Zähne der »Mito EV (Bj. 1992-1999)« zu und 38 Zähne der »Mito Evoloution (Bj. 2000-2004)«. Innerhalb der Baureihe wandert das Kettenrad also von 43 über 41 auf 38 Zähne — von 3,07 auf 2,71. Wer nach dem Modellnamen Mito bestellt, ohne das Baujahr zu prüfen, greift leicht daneben.
- Aluminiumrahmen mit 1.365 mm Radstand: Der Brückenrahmen aus Aluminium und der kurze Radstand von 1.365 mm sind für ein Motorrad dieser Hubraumklasse ungewöhnlich aufwendig. Für die Kette folgt daraus die knappe Länge von 116 Gliedern, und entsprechend kurz fällt der Verstellweg der Kettenspanner aus. Der Durchhang gehört deshalb regelmäßig kontrolliert.
- Vierzehn Zähne sind das größte lieferbare Ritzel: Der Shop führt vorn Ritzel von 11 bis 14 Zähnen, hinten Kettenräder von 35 bis 44. Weil 14 ab Werk montiert ist, läuft jede Verlängerung der Übersetzung über ein kleineres Kettenrad — davon gibt es reichlich, bis hinunter zu 35 Zähnen. Kürzer übersetzen lässt sich dagegen über beide Zahnräder.
Übersetzung anpassen — Kurvenstrecke gegen Landstraße
OEM ist 14/43 mit 116 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,07. Weil 14 zugleich das größte im Shop erhältliche Ritzel ist, läuft die Verlängerung über das Kettenrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/43 | 3,31 | Kürzer — noch spitzerer Antritt aus engen Kehren, kostet Endgeschwindigkeit im siebten Gang |
| 14/44 | 3,14 | Etwas kürzer — eine feine Stufe, sinnvoll auf kurvigen Hausstrecken |
| 14/43 (OEM) | 3,07 | Standard — Cagivas Werksauslegung für die erste Mito-Generation |
| 14/41 | 2,93 | Länger — die Auslegung der späteren Mito EV, ruhiger auf schnellen Landstraßen |
Häufige Fragen zur Mito 125
Passt der Kettensatz auch auf eine Mito EV oder Evolution?
Die Teilung ist bei allen 520, die Zähnezahl nicht. Die Fahrzeugliste des Shops trennt die Generationen baujahrgenau: 43 Zähne für die Mito Sports 1990-1992, 41 für die EV 1992-1999 und 38 für die Evolution 2000-2004. Vor der Bestellung gehört also das Baujahr geprüft, nicht der Modellname.
Warum eine 520er-Kette an einem 125er?
Weil die Mito als Sportmotorrad ausgelegt wurde. Wo viele Fahrzeuge dieser Hubraumklasse mit einer schmaleren Teilung auskommen, bekam die Mito die kräftigere 520er mitsamt entsprechendem Ritzel- und Kettenrad-Lochkreis. Das ist beim Teilekauf wichtig: Zahnräder anderer 125er passen hier nicht.
Was ändert das Siebenganggetriebe an der Übersetzungswahl?
Es macht jede Änderung breiter wirksam: Die Sekundärübersetzung liegt hinter dem Getriebe, ein anderes Kettenrad verschiebt also alle sieben Stufen zugleich. Ebenso wichtig ist, dass die Kettenlänge zur Zähnezahl passt: 116 Glieder gelten für 14/43, größere Kettenräder brauchen entsprechend mehr.