Cagiva Mito 125 1992 - 2000
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 41 Zähne |
| Übersetzung | 2,93 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Mito 125 auszeichnet
- Ein Zweitakt-Achtel im Gewand eines Superbikes: Massimo Tamburini hat die Mito nach demselben Prinzip gezeichnet wie kurz darauf die Ducati 916. Unter der Verkleidung sitzt ein 124,6-ccm-Einzylinder mit Auslasssteuerung, die Cagiva selbst CTS für Cagiva Torque System nennt. Der Brückenrahmen aus Aluminium und die 320-mm-Bremsscheibe vorn stammen aus einer Klasse darüber.
- Sieben Gänge bis 1998, sechs ab 1999: Die EV der Baujahre 1992 bis 1998 fährt den Motortyp 8P mit Siebenganggetriebe. Ab 1999 löst der Typ N3 mit sechs Gängen ihn ab. Am Kettensatz ändert das nichts — Ritzel, Kettenrad und Kettenlänge bleiben über beide Motorvarianten gleich —, beim Ersatzteilkauf rund um Getriebe und Kupplung ist der Motortyp aber die entscheidende Angabe.
- 41 Zähne sind der EV-Wert, 38 der der Evolution ab 2000: Die Fahrzeuglisten des Shops trennen die Baureihe sauber: »Mito EV (Bj. 1992-1999)« steht im 41-Zähne-Block, »Mito Evoloution (Bj. 2000-2004)« im 38er. Ein Kettensatz-Anbieter führt für »Mito 125 92-99« ausdrücklich 14/41 mit einer 520er-Kette und 114 Gliedern, für »Mito 125 Evolution 2 00-04« dagegen 14/38 mit 112. Wer nach Baujahr bestellt, bekommt also zwei verschiedene Sätze — hier gilt der erste.
- Eine 125er, die eine 520er-Kette fährt: Für ein Achtelliter-Motorrad ist die 520er-Teilung großzügig dimensioniert; viele 125er der Zeit fahren die schmalere 428. Die Teilung steht an den Kettenartikeln der Produktseite und wird von den Kettensatz-Anbietern für die Baureihe bestätigt — wer einen Satz kauft, sollte also nicht nach der Hubraumklasse gehen, sondern nach dieser Angabe.
- Das Ritzel ist am oberen Anschlag: Der Shop führt für die Mito Ritzel von 11 bis 14 Zähnen. Die Werksgröße 14 ist damit bereits das größte lieferbare — länger übersetzen lässt sich ausschließlich über ein kleineres Kettenrad, und dafür stehen 40, 38 und 35 Zähne bereit.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Rennstrecke
OEM ist 14/41 mit 114 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 2,93. Weil das 14er-Ritzel schon die größte lieferbare Größe ist, laufen alle Änderungen über das Kettenrad; der Shop führt dort 35 bis 44 Zähne.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/43 | 3,07 | Kürzer — mehr Druck aus engen Kehren, kostet oben heraus Endgeschwindigkeit |
| 14/41 (OEM) | 2,93 | Standard — die für die EV-Baujahre 1992 bis 1999 belegte Werksauslegung |
| 14/40 | 2,86 | Länger — ruhiger auf schnellen Etappen, nimmt etwas Antritt |
| 14/38 | 2,71 | Deutlich länger — das ist die Auslegung der Evolution ab Modelljahr 2000 |
Häufige Fragen zur Mito 125
Passt dieser Kettensatz auch auf eine Mito von 2001?
Nicht in dieser Übersetzung. Ab Modelljahr 2000 fährt die Evolution 14/38 mit 112 Gliedern; die Fahrzeuglisten des Shops führen beide Generationen in getrennten Blöcken. Die Teilung bleibt 520, Kettenrad und Kettenlänge unterscheiden sich.
Warum eine 520er-Kette an einer 125er?
Weil Cagiva die Mito ab Werk so ausgelegt hat. Die 520er-Teilung ist für 15 bis 30 PS reichlich bemessen und hält entsprechend lange; ein 428er-Satz würde zwar leichter bauen, passt aber weder auf die Ritzelaufnahme noch auf den Kettenradträger.
Mein Motor trägt die Kennung 8P — ändert das etwas am Kettensatz?
Nein. 8P ist der Siebengang-Motor der Baujahre bis 1998, N3 der Sechsgang-Motor ab 1999. Ritzelaufnahme, Kettenrad und Kettenlänge sind bei beiden identisch.