Husqvarna TE 510 Centennial 2004
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,57 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TE 510 Centennial auszeichnet
- Ein Sondermodell aus genau zwei Modelljahren: Die Centennial war Husqvarnas Jubiläumsmodell zum hundertjährigen Bestehen der Marke und wurde in einer Auflage von rund hundert Stück gebaut. Sie erschien für das Modelljahr 2004, ein Jahr vor der Serien-TE-510, und lief 2005 aus. Genau deshalb ist die Baujahresangabe hier keine Formalie: die Bestückung, die für dieses Zeitfenster gilt, unterscheidet sich von der ab Modelljahr 2007.
- Die Applikationsliste deckt das Zeitfenster zeichengenau ab: Eine Applikationsliste führt die TE 510 für die Modelljahre 2005 und 2006 mit 520er-Kette, 116 Gliedern und der Übersetzung 14 : 50. Für 2007 bis 2010 nennt dieselbe Liste dagegen 13 : 47. Die Centennial fällt vollständig in den ersten Zeitraum, die hinterlegten 14/50 mit 116 Gliedern sind für sie also die richtige Werksauslegung.
- Die Fahrzeugliste der Shopseite zieht dieselbe Grenze: Im 14-Zähne-Block steht »Husqvarna 510 TE 05-06«, im 13-Zähne-Block »510 TE 07-10« und im 17-Zähne-Block »510 TE 90-91« — letzteres ist die deutlich ältere Vorgängerbaureihe. Drei Generationen, drei Ritzel. Wer nach Baujahr statt nach Modellnamen bestellt, liegt bei dieser Baureihe schnell daneben.
- Der Vorschlagswert der Seite gehört zu einer anderen Generation: Der Konfigurator schlägt für dieses Motorrad 17 Zähne vorn und 53 hinten vor. Die 17 gehört nach der Fahrzeugliste derselben Seite ausschließlich zur Zweitakt-TE-510 von 1990/91 und zur TE 610, und ein Kettenrad mit 53 Zähnen führt die Seite für dieses Modell überhaupt nicht — die Auswahl endet bei 52. Der Vorschlag ist deshalb kein brauchbarer Ausgangspunkt; die Werksauslegung steht in der Antriebstabelle oben.
- Ein Enduro-Einzylinder mit ungewöhnlich viel Leistung: 59,8 PS aus 501 ccm sind für einen Enduro-Einzylinder dieser Zeit ein Spitzenwert, erreicht über zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile und eine Verdichtung von 12,5:1. Das Drehmoment von 49 Nm liegt bei 6.400/min an. Für die Kette heißt das: sie arbeitet an der oberen Grenze dessen, was eine 520er im Geländeeinsatz aushält, und will regelmäßig gespannt und geschmiert werden.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappen
OEM ist 14/50 mit 116 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,57. Der Shop führt für dieses Modell Ritzel von 12 bis 17 und Kettenräder von 46 bis 52 Zähnen, es geht also in beide Richtungen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/52 | 3,71 | Kürzer — mehr Zug aus dem Drehzahlkeller, sinnvoll im engen, technischen Gelände |
| 14/50 (OEM) | 3,57 | Standard — der Kompromiss, mit dem das Motorrad ausgeliefert wurde |
| 15/50 | 3,33 | Länger — ruhigere Drehzahl auf Verbindungsetappen und Asphalt, dafür weniger Antritt |
Häufige Fragen zur TE 510 Centennial
Passt ein Kettensatz der Serien-TE-510 auf meine Centennial?
Für die Modelljahre 2005 und 2006 ja — die Applikationsliste führt beide mit 14 Zähnen vorn, 50 hinten und 116 Gliedern. Ab Modelljahr 2007 ändert sich die Werksauslegung auf 13 : 47; ein Satz aus diesem Zeitraum passt mechanisch, verändert aber die Übersetzung deutlich.
Warum schlägt der Konfigurator 17 Zähne vor?
Weil dieser Wert zu einer anderen Generation gehört. Die Fahrzeugliste derselben Seite ordnet 17 Zähne der Zweitakt-TE-510 von 1990/91 und der TE 610 zu. Für die Centennial gilt 14. Stellen Sie den Konfigurator vor dem Bestellen entsprechend um.
Wie stark wirkt ein Zahn mehr am Ritzel?
Von 14 auf 15 Zähne sind es gut sieben Prozent längere Übersetzung — spürbar mehr als ein Zahn am Kettenrad, der hier nur rund zwei Prozent ausmacht. Für kleine Korrekturen ist deshalb das Kettenrad das feinere Werkzeug, für einen deutlichen Schritt das Ritzel.