KTM Enduro 125 1989
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 3,69 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Enduro 125 auszeichnet
- Achtundvierzig Zähne gelten für das letzte Baujahr: Der Kettenradhersteller führt die Baureihe von 1985 bis 1989 mit dreizehn zu achtundvierzig. Genau dieser Wert gehört zum Modelljahr 1989: Für 1986 und 1987 galten noch zweiundfünfzig Zähne, für 1988 dann fünfzig. KTM hat die Auslegung also in zwei Schritten verlängert.
- Die Kettenlänge folgt der Zähnesumme: Mit den Zähnezahlen ist auch die Gliederzahl gesunken: 114 Glieder bei zweiundfünfzig Zähnen, 112 bei fünfzig, 110 bei achtundvierzig. Das ist rechnerisch stimmig, denn drei Zähne weniger in der Summe brauchen rund anderthalb Glieder weniger Kette.
- Sechshundertfünfundzwanzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 13/48 auf 110 Gliedern ergibt sich ein Abstand von rund 625 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Für eine Enduro mit langem Federweg ist das ein gewöhnlicher Wert.
- Ein Verdichtungsverhältnis von vierzehn zu eins: Das ist für einen Zweitakter dieser Klasse ein hoher Wert und verlangt entsprechende Kraftstoffqualität. Bohrung und Hub von jeweils 54 Millimetern ergeben nachgerechnet die genannten 124 Kubikzentimeter.
- Nur ein einziges Modelljahr: Diese Seite gilt ausschließlich für den Jahrgang 1989. Ab 1990 lief die Baureihe mit fünfzig Zähnen am Kettenrad und 112 Gliedern weiter — dafür gibt es eine eigene Seite.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe
Ab Werk laufen 13/48 auf 110 Gliedern in 520er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von elf bis siebzehn Zähnen und Kettenräder von fünfundvierzig bis vierundfünfzig. Die Werksgröße liegt damit im mittleren Bereich des Kettenradangebots.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/48 | 4,00 | Kürzer — mehr Zug im schweren Gelände, auf der Straße dreht der Motor hoch |
| 13/48 (OEM) | 3,69 | Standard — die Werksauslegung des Modelljahrs 1989 |
| 13/45 | 3,46 | Länger — ruhigerer Motorlauf auf der Verbindungsetappe |
| 14/45 | 3,21 | Deutlich länger — nur sinnvoll, wenn viel Straße gefahren wird |
Häufige Fragen zur Enduro 125
Wie viele Zähne haben Ritzel und Kettenrad ab Werk?
Dreizehn vorn und achtundvierzig hinten, dazu eine 520er Kette mit 110 Gliedern. Der Kettenradhersteller nennt dreizehn zu achtundvierzig für das letzte Baujahr der Baureihe.
Warum finde ich für die 125er Enduro auch die Angabe fünfzig oder zweiundfünfzig Zähne?
Weil KTM in zwei Schritten verlängert hat: 1986 und 1987 liefen zweiundfünfzig Zähne, 1988 fünfzig, 1989 achtundvierzig. Diese Seite gilt ausschließlich für den Jahrgang 1989.
Was bringt ein Zahn weniger am Ritzel?
Von dreizehn auf zwölf Zähne steigt die Übersetzung von 3,69 auf 4,00, also um gut acht Prozent. Im schweren Gelände gewinnt die Maschine deutlich an Zug.
Warum kursiert für diese Baureihe auch die Angabe hundertachtzehn Glieder?
Der Kettenradhersteller nennt für alle fünf Modelljahre eine einzige Gliederzahl. Tatsächlich sinkt die Länge aber mit den Zähnezahlen. Geländeketten werden überwiegend als Rohlänge verkauft und auf Maß gekürzt — eine Längenangabe ohne zugehörige Bestückung ist dort wenig aussagekräftig.