KTM 690 SMC R 2012 - 2013
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2.63 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 690 SMC R (2012-2013) auszeichnet
- Triebwerk: 690 ccm LC4-Single, flüssigkeitsgekühlt, SOHC mit vier Ventilen, Doppel-Zündkerze und Keihin-EFI-Einspritzung — der charakteristische KTM-Single mit kräftigem Drehmoment-Plateau aus dem mittleren Drehzahlband und der spürbar reduzierten Vibration durch die ab 2012 verfeinerte Kurbel-Balancierung.
- Leistung: 70 PS bei 7.500 U/min, 70 Nm bei 5.500 U/min — souveräne Supermoto-Charakteristik mit beachtlichem Single-Drehmoment und ausgewogener Top-End-Reserve, ausgelegt für sportlich-aggressive Stadt- und Landstraßen-Fahrweise mit gelegentlichen Track-Day-Einsätzen.
- Rahmen: Stahl-Trellis-Gitterrohrrahmen mit Motor als mittragendem Element — KTM-typische Konstruktion mit hoher Verwindungssteifigkeit, niedrigem Schwerpunkt und kompromissloser Supermoto-Geometrie für aggressive Kurven-Charakteristik.
- Fahrwerk: WP USD-Telegabel vorn (48 mm) vollständig einstellbar, WP-Mono-Federbein hinten mit Linkage-Anlenkung ebenfalls vollständig einstellbar — Premium-Fahrwerk auf Track-Day-Niveau mit großzügigem Federweg und feiner Abstimmung.
- Bremsen: vorn Brembo-Einzelscheibe 320 mm mit Vier-Kolben-Radial-Festsattel, hinten 240-mm-Einzelscheibe — Premium-Bremsen-Paket auf Supermoto-Niveau mit kräftigem Biss und feiner Dosierbarkeit, kein ABS in dieser pre-2014er-Generation.
- SMC-R-Erbe: Die ab 2012 eingeführte 690-SMC-R-Generation mit überarbeitetem LC4-Triebwerk markiert die ausgereifteste Phase der KTM-Supermoto-Plattform — der Reduktion-Vibrationen-Update und das verbesserte EFI-Mapping machten das Bike alltagstauglicher als die Vorgänger, ohne die kompromisslose Supermoto-Charakteristik zu verwässern.
Übersetzung anpassen — Supermoto / Sport
OEM ist 16/42 mit 116 Gliedern 520er-Kette. Die 690 SMC R läuft ab Werk mit ausgewogener Supermoto-Übersetzung — sportlich genug für aggressive Stadt-Charakteristik und engen Landstraßen-Einsatz, aber auch ausreichend lang für moderate Reise-Etappen. Wer das Bike überwiegend auf engen Track-Day-Kursen oder im urbanen Stadt-Einsatz fährt, kann mit kürzerem Setup mehr Antritt aus dem mittleren Drehzahlband gewinnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/42 | 2.80 | Kürzer — Spürbar mehr Antritt aus engen Kurven-Kombinationen und beim Beschleunigen aus dem Stand — sinnvoll für reinen Stadt-Einsatz und Track-Day-Kurse mit häufigem Schaltvorgang und kurzen Geraden zwischen den Sektionen. |
| 16/42 (OEM) | 2.63 | Standard — ab Werk verbaute Auslegung, ausbalanciert für den Werks-Einsatzzweck. |
| 16/41 | 2.56 | Länger — Etwas geringere Endübersetzung — niedrigere Drehzahlen auf längeren Landstraßen- oder Autobahn-Etappen mit reduzierter Single-Vibration und etwas zurückhaltenderem Antritt aus dem Stand. |
Häufige Fragen zur 690 SMC R (2012-2013)
Welche Kette gehört auf die KTM 690 SMC R (2012-2013)?
Eine 520er O- oder X-Ring-Kette mit 116 Gliedern. Für Track-Day- und sportlichen Supermoto-Einsatz ist eine hochwertige X-Ring-Kette die ausgewogene Wahl; wer das Bike auch viel im Alltags-Stadt-Verkehr nutzt, profitiert von einer Premium-X-Ring-Kette mit erhöhter Standzeit gegen Schmutz-Belastung.
Wie ist das Wartungsintervall des Antriebs?
Kettenspannung alle 800-1.000 km kontrollieren — bei Track-Day-Einsatz nach jedem Renn-Tag. Das hohe Single-Drehmoment in Kombination mit der typisch supermoto-aggressiven Drehzahl-Charakteristik fordert den Antriebsstrang spürbar. Reinigen und schmieren je nach Witterung alle 500-1.000 km mit Premium-Schmiermittel.
Wie unterscheidet sich die 2012-2013er Variante von der ab-2014er-Generation mit ABS?
Mechanisch baulich nahezu identisch — gleiches überarbeitetes LC4-Triebwerk mit zweifach-balancierter Kurbelwelle, gleicher Stahl-Trellis-Rahmen, identischer Antriebsstrang mit 520er 16/42-Kettensatz und 116 Gliedern. Die ab 2014er Variante ergänzte das Modell um serienmäßiges Bosch-ABS (in der EU markt-spezifisch zunehmend Pflicht ab MJ 2016).