KTM 690 SMC R 2021
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2.63 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 690 SMC R auszeichnet
- LC4-Motor mit zwei Ausgleichswellen für deutlich vibrationsärmeren Lauf
- Euro-5-konform ab Modelljahr 2021 ohne Leistungsverlust
- Nur 147 kg trocken – einer der leichtesten Großserien-Supermotos
- Vollwertige Elektronik-Suite: schräglagensensitives MTC, Cornering ABS, abschaltbarer Supermoto-ABS-Modus
- Voll einstellbares WP-APEX-Fahrwerk mit 48-mm-USD-Gabel und 215/240 mm Federweg
- Lange Wartungsintervalle (10.000 km) trotz hochdrehender Single-Charakteristik
Übersetzung anpassen — Supermoto, Hooligan, schnelle Landstraße
OEM ist 16/42 – schon ab Werk sehr antrittsfreudig. Wer die SMC R überwiegend auf engen Landstraßen oder im Supermoto-Einsatz fährt, kann es mit einem Zahn weniger vorne noch giftiger machen — der LC4 liegt dann permanent im fetten Drehmomentband. Für die seltene längere Autobahnetappe oder zur Reduzierung der Drehzahl im Reisetempo verlängert ein Zahn mehr vorne.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/42 | 2,80 | Kürzer — Wheelie-Charakter aus dem Stand, knackiger Schub für Supermoto-Strecken und Hooligan-Einsatz. |
| 16/42 (OEM) | 2,63 | Standard — Werksauslegung, KTMs Kompromiss zwischen Track- und Straßen-Tauglichkeit. |
| 17/42 | 2,47 | Länger — Spürbar weniger Antritt, dafür ruhigere Drehzahl auf der Autobahn und sanfterer Lastwechsel im Schiebebetrieb. |
Häufige Fragen zur 690 SMC R
Warum 520er Kette und nicht 525 bei 73 Nm Drehmoment?
KTM nutzt bei der LC4-Plattform konsequent 520er-Ketten, weil die rotierenden Massen leichter ausfallen und das Single-Vibrationsmuster es zulässt. Eine gute 520er X- oder Z-Ring-Kette (z. B. DID 520 ERV3 / RK 520 GXW) ist für 75 PS und 147 kg dauerhaft ausgelegt.
Wie wirkt sich die Übersetzung auf den Wheelie-Charakter aus?
Mit 15/42 statt 16/42 verkürzt sich die Sekundärübersetzung um etwa 6 %. Das macht den ersten Gang merklich kürzer und Wheelies aus dem Stand mit Kupplung deutlich leichter. Der zweite und dritte Gang gewinnen ebenso, allerdings auf Kosten von rund 5 km/h Endgeschwindigkeit.
Welche Kettenpflege bei Supermoto-Einsatz?
Nach jeder Trackday-Session sichtprüfen und nach 200–300 km nachschmieren. Im Renneinsatz ist ein häufigerer Wechsel realistisch — die hohen Bremslasten und permanente Lastwechsel verschleißen Kettensätze schneller als auf Landstraße.