Kawasaki Z 1000 A1-4 / D1 Z1R KZT00A / D 1977 - 1980
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 630 |
|---|---|
| Kettenlänge | 92 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 33 Zähne |
| Übersetzung | 2,20 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 1000 auszeichnet
- 630er-Teilung — heute die Ausnahme: Die Z 1000 fährt eine 630er-Kette. Diese Teilung war bei japanischen Vierzylindern der späten Siebziger Standard, ist heute aber nur noch von wenigen Herstellern lieferbar. Wer nach Hubraumklasse statt nach Datenblatt bestellt, landet bei 530 oder 525 — und damit bei Teilen, die nicht passen.
- Nur 92 Glieder bei über einem Liter Hubraum: 92 Glieder klingen wenig für ein Motorrad dieser Größe. Der Grund ist die Teilung: ein 630er-Glied ist deutlich länger als ein 530er. Die Kette baut dadurch schwer, ist aber der 90-PS-Belastung der Baureihe gewachsen.
- Sehr lange Übersetzung — 15 auf 33: Mit 2,20 fährt die Z 1000 eine der längsten Sekundärübersetzungen ihrer Zeit. Das passt zu einem Motorrad, das für Autobahn und Landstraße gebaut wurde und dessen Drehmoment schon knapp über Standgas zur Verfügung steht.
- A-Modell und Z1-R teilen sich den Kettensatz: Die Z1-R war die sportlichere Ausführung mit eckigem Tank und Cockpitverkleidung, technisch aber weitgehend die A-Reihe. Die Ersatzteil-Liste führt beide in denselben Blöcken — bei der Bestellung entscheidet also die Teilung, nicht die Variante.
- Kettenräder von 32 bis 46 Zähnen im Programm: Für die 630er-Teilung stehen hier Kettenräder mit 32 bis 42 sowie 46 Zähnen bereit. Das ist ein ungewöhnlich breites Feld für ein Motorrad dieses Alters und erlaubt eine deutlich kürzere Auslegung, wenn das Motorrad überwiegend auf der Landstraße bewegt wird.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn
OEM ist 15/33 bei 630er-Teilung und 92 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,20. Kawasaki hat die Z 1000 damit sehr lang ausgelegt. Wer sie überwiegend auf kurvigen Landstraßen bewegt, gewinnt mit ein oder zwei Zähnen mehr hinten spürbar an Antritt, ohne den Charakter des Motorrads zu verändern.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/35 | 2,33 | Kürzer — merklich mehr Antritt aus engen Kurven, bei 90 PS gut beherrschbar |
| 15/33 (OEM) | 2,20 | Standard — Kawasakis Werksauslegung auf Autobahn und lange Etappen |
| 15/32 | 2,13 | Länger — noch ruhigere Drehzahl bei Reisetempo, kostet Elastizität im mittleren Bereich |
Häufige Fragen zur Z 1000
Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki Z 1000 A?
630. Das ist die schwere Teilung der japanischen Vierzylinder aus den späten Siebzigern und heute nur noch eingeschränkt lieferbar. Werkslänge sind 92 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 33 hinten.
Passt eine 530er-Kette auf die Z 1000?
Nicht ohne kompletten Umbau. Ritzel, Kettenrad und Kette müssen dann alle in 530 ausgeführt sein, und der Kettenlauf ändert sich. Wer den Werkszustand erhalten will, bleibt bei 630.
Hat die Z1-R einen anderen Kettensatz als die Z 1000 A?
Nein. Beide stehen in der Ersatzteil-Liste in denselben Blöcken und fahren 15/33 mit 92 Gliedern. Die Unterschiede zwischen den Modellen liegen in Verkleidung, Tank und Bremsanlage.
Warum sind nur 92 Glieder verbaut?
Weil ein 630er-Glied deutlich länger baut als ein 530er. Die Gesamtlänge der Kette ist also normal, die Zahl der Glieder wirkt nur ungewohnt klein.