Kawasaki Z 1000 1981 - 1982
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 630 |
|---|---|
| Kettenlänge | 96 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 2,600 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 1000 J auszeichnet
- Motor: 998-ccm-Reihen-Vierzylinder, DOHC, luftgekühlt, Vergaser; Bohrung × Hub 69,4 × 66 mm — die J-Generation hatte gegenüber dem älteren 70-mm-Bohrungs-Motor eine kompaktere Bauweise.
- Leistung: 102 PS / 76 kW (1981, J1), bei 1982er J2 je nach Markt 97-102 PS — die geringere Bohrung verbesserte Drehfreude bei nahezu identischer Maximal-Leistung.
- Drehmoment: ca. 91 Nm (9,3 kpm) — typische UJM-Charakteristik mit Drehmoment-Plateau über breiten Drehzahlbereich.
- Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe ("one down, four up") mit Kettenantrieb.
- Charakter: Klassische UJM (Universal Japanese Motorcycle) der frühen 80er — Allround-Roadster, der den Übergang zur Eddie-Lawson-Replica markierte.
- Antrieb: 630er-Kette mit 96 Gliedern, 15/39 Übersetzung — die robuste 630er-Teilung war Standard für Kawasaki-Big-Bikes der frühen 80er.
Übersetzung anpassen — Klassiker-Setup
OEM 15/39 ist eine ausgewogene Allround-Auslegung. Der Kawasaki-Werks-Sweet-Spot für die J-Generation lag bei mittlerem Reisetempo. Wer mehr Antritts-Schub aus dem Stadtverkehr will, wechselt hinten +1 oder vorn -1.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/39 (-1 vorn) | 2,786 | Kürzer — Knackigere Beschleunigung — beliebte Modifikation bei Sammlern für agileres Stadt-/Landstraßen-Fahrgefühl |
| 15/39 (OEM) | 2,600 | Standard — Werks-Setup — ausgewogen zwischen Reisetempo und Beschleunigung |
| 15/41 (+2 hinten) | 2,733 | Kürzer — Sanftes Antritts-Tuning ohne dramatischen Top-Speed-Verlust |
Häufige Fragen zur Z 1000 J
Was unterscheidet die J-Generation von der älteren KZ1000?
Die J-Reihe (1981-1982) bekam einen neuen Motor mit kleinerer Bohrung (69,4 statt 70 mm) bei gleichem Hub. Das machte das Triebwerk drehfreudiger und kompakter, ohne Leistung zu verlieren. Zugleich kamen neue Rahmen-Geometrie und Detail-Updates — die J-Generation ist die Basis für die spätere Eddie-Lawson-Replica-Linie.
Hat die Z1000 J wirklich eine 630er Kette ab Werk?
Ja — Kawasaki blieb für die schweren 1000-ccm-Vierer der frühen 80er bei der 630er-Teilung. Die OEM-Länge sind 96 Glieder, kürzer als bei der älteren KZ900 wegen der überarbeiteten Schwingengeometrie. Viele Klassiker-Fahrer bauen heute auf 530er-X-Ring um, das spart Gewicht und ist wartungsfreundlicher.
Sind die OEM-Kettenräder noch verfügbar?
Ja — sowohl Original-630er-Stahl-Ritzel und -Kettenräder als auch 530er-Konversions-Kits für die Z1000 J sind im Klassiker-Markt gut versorgt. Für Originalzustand bleibt man bei 15/39 in 630er, für Alltagstauglichkeit und Gewichts-Vorteil lohnt sich der Wechsel auf 530er.