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Kawasaki GPZ 1100 B1 1981

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Kawasaki GPZ 1100 B1 (ab 1981): Kawasakis erstes 1.100-ccm-Bike — und das erste japanische Serienmotorrad mit elektronischer Saugrohreinspritzung. 1.089 ccm DOHC-Reihenvierzylinder mit zwei Ventilen pro Zylinder, 78 kW / 105-109 PS bei 8.500 U/min, 95 Nm bei 7.000 U/min. Ein technisches Statement seiner Zeit.

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630er-Teilung · 15/40 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung630
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2.667 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 1100 B1 auszeichnet

  • Motor: 1.089-ccm-Reihenvierzylinder, luftgekühlt, DOHC mit zwei Ventilen pro Zylinder — Kawasakis bewährte Z1100-Plattform, in der GPZ-Variante mit Einspritzung statt Vergaser.
  • EFI als Premiere: Die B1 nutzte ein elektronisches Einspritzsystem auf Basis des Bosch-L-Jetronic — eine technische Sensation, die Honda und Suzuki erst Jahre später nachzogen.
  • Leistung: 105-109 PS (Werksangabe) bei 8.500 U/min — die GPZ 1100 B1 war beim Marktstart 1981 das stärkste serienmäßige Motorrad ihrer Zeit.
  • Rahmen: Stahl-Doppelschleifenrahmen, hinten konventionelle Schwinge mit Doppelfederbein — kein Uni-Trak (das kam erst mit der B-Modellreihe-Nachfolgerin).
  • Bremsen: 2 × 270-mm-Scheiben vorn und 270-mm-Einzelscheibe hinten, jeweils Einkolben-Sättel — Standard der frühen 80er-Big-Bores.
  • Gewicht: 237 kg trocken — schwer, aber motorisch souverän kompensiert.

Übersetzung anpassen — UJM-Tourer-Charakter

OEM ist 15/40 mit 2.667er Übersetzung — bewusst auf BAB-tauglichen Reise-Charakter ausgelegt. Beim Big-Bore-UJM mit 630er-Teilung sind Sprocket-Wechsel mit Bedacht zu wählen, weil das Angebot an Übersetzungs-Varianten begrenzt ist.

SetupÜbers.Charakter
15/422.800Kürzer — willigeres Anziehen aus mittlerem Drehzahlbereich, etwas höhere BAB-Drehzahl.
15/40 (OEM)2.667Standard — Kawasakis Werks-Auslegung für gemischtes Streckenprofil.
16/402.500Länger — entspannteres Reise-Tempo, etwas träger beim Beschleunigen aus engen Kurven.

Häufige Fragen zur GPZ 1100 B1

Warum die schwere 630er-Kette?
Die frühen 1980er-Big-Bores hatten regelmäßig 630er-Ketten, weil die hohen Drehmomentwerte und das Bike-Gewicht eine größere Plattenstärke verlangten. Bei den Z1100/GPZ1100-Modellen blieb das bis zur Ablösung durch die Uni-Trak-Generation 1983-1985 so.

Wo bekommt man heute noch passende Sprockets in 630?
JT, DID, RK und Regina führen 630er-Komponenten für die GPZ-1100-B1/B2-Reihe weiterhin als Spezialteile. Die Originalübersetzung 15/40 ist vorrätig, Alternativ-Zähnungen meist auf Anfrage.

Was unterscheidet die B1 von der B2 beim Antriebsstrang?
B2 (ab 1982) erhielt geringfügig vergrößerte Bremsscheiben (10 mm größer im Durchmesser, 1 mm dicker) und überarbeitete Sitzposition; der Kettensatz mit 630er-Teilung blieb identisch zur B1.

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