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Aktives Motorrad

Kawasaki KXT 250 1984 - 1985

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Kawasaki KXT 250 Tecate Sport-Dreirad (1984-1985): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 249 Kubikzentimetern und der Auslasssteuerung KIPS, dazu ein Fünfganggetriebe und ein oben über dem Motor montierter Kühler. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit 36-mm-Telegabel vorn und der umlenkgeführten Uni-Trak-Aufhängung hinten.

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520er-Teilung · 13/42 · 90 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge90 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung3,23 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KXT 250 auszeichnet

  • Die Tecate ist ein Dreirad, kein Motorrad: Kawasaki baute die KXT 250 von 1984 bis 1986 als hochgezüchtetes Dreirad-ATV mit einem Vorderrad und einer starren Hinterachse. Wer nach Ersatzteilen sucht, findet sie deshalb in den ATV-Katalogen und nicht bei den Geländemotorrädern.
  • Dreizehn und zweiundvierzig sind als Standard gekennzeichnet: Ein Kettensatz-Anbieter führt die Tecate 250 KXT für die Baujahre 84 bis 85 und markiert dreizehn Zähne am Ritzel sowie zweiundvierzig am Kettenrad ausdrücklich als Standardgröße. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dieselben Werte in beiden Zähne-Blöcken baujahrgenau.
  • Neunzig Glieder stehen in der Kettenbezeichnung: Die Ersatzkette für die KXT 250 der Jahre 1984 und 1985 wird als 520-90 L geführt: 520er Teilung, neunzig Glieder. Das deckt sich mit dem hinterlegten Stand und ist für ein Fahrzeug mit kurzer Schwinge und starrer Hinterachse plausibel.
  • Die starre Hinterachse verlangt eine andere Übersetzungslogik: Beim Dreirad treibt die Kette eine durchgehende Achse an, an der beide Hinterräder fest sitzen. In Kurven schleift immer ein Rad mit, weil es keinen Ausgleich gibt. Das erzeugt Lastspitzen im Antriebsstrang, die es an einem Motorrad so nicht gibt.
  • KIPS war 1984 neu und stammte aus dem Motocross: Die Auslasssteuerung verändert die Steuerzeit über der Drehzahl und verbreitert damit das nutzbare Band eines Zweitakters erheblich. Zusammen mit der Wasserkühlung war die Tecate technisch das, was Kawasaki im selben Zeitraum in der KX-Baureihe fuhr.
  • Scheibenbremsen an beiden Enden waren bei Dreirädern die Ausnahme: Die Tecate bremst vorn wie hinten mit Scheiben. Zusammen mit der Wasserkühlung, der Auslasssteuerung und der Uni-Trak-Aufhängung war sie damit eines der technisch aufwendigsten Sport-Dreiräder ihrer Zeit.

Übersetzung anpassen — Sand gegen festen Untergrund

OEM ist 13/42, also eine Sekundärübersetzung von 3,23. Diese Seite führt Ritzel mit dreizehn bis fünfzehn Zähnen und ein sehr breites Kettenrad-Sortiment von dreißig bis vierundfünfzig Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
13/443,38Kürzer — mehr Antritt in tiefem Sand und beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven.
13/42 (OEM)3,23Standard — die Werksauslegung, abgestimmt auf das breite Drehzahlband des KIPS-Zweitakters.
14/423,00Länger — mehr Endgeschwindigkeit auf festem, schnellem Geläuf, dafür weniger Antritt.

Häufige Fragen zur KXT 250

Passt ein Kettensatz vom KX 250 Motocrosser?
Nein. Die KX 250 derselben Jahre fährt vierzehn Zähne vorn und fünfzig hinten mit einhundertvierzehn Gliedern. Weder Länge noch Bestückung passen zur Tecate.

Warum verschleißt die Kette am Dreirad schneller?
Die starre Hinterachse hat keinen Differenzialausgleich. In jeder Kurve schleift ein Rad mit, und das erzeugt Lastwechsel, die über die Kette gehen. Häufiger reinigen, schmieren und den Durchhang prüfen.

Wie viele Glieder brauche ich bei einer anderen Bestückung?
Die neunzig Glieder gelten für die Werksübersetzung. Wer das Kettenrad um zwei Zähne vergrößert, braucht in der Regel ein Glied mehr. Bei größeren Sprüngen die Kette lieber lang bestellen und auf Maß kürzen.

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