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Kawasaki EX 300 Ninja A / B /ABS 2013

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Kawasaki EX 300 Ninja A / B /ABS (ab 2013): 296-ccm-Parallel-Twin, flüssigkeitsgekühlt, zwei obenliegende Nockenwellen, acht Ventile und Einspritzung, 39 PS bei 11.000/min und 27 Nm bei 10.000/min. Diamantförmiger Rohrrahmen aus hochfestem Stahl.

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520er-Teilung · 14/42 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung3,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Ninja 300 auszeichnet

  • Ein Twin, der von der Drehzahl lebt: Die Nennleistung steht bei 11.000/min, das maximale Drehmoment bei 10.000/min. Zwischen beiden liegt praktisch nichts — die Ninja 300 wird oben gefahren. Für den Kettensatz heißt das: hohe Umlaufgeschwindigkeit über lange Strecken, wenig Lastspitzen. Genau der Betrieb, für den eine O- oder X-Ring-Kette gebaut ist.
  • Assist-&-Slipper-Kupplung schont den Antriebsstrang: Kawasaki hat der 300er eine Anti-Hopping-Kupplung mitgegeben. Beim harten Herunterschalten rutscht sie kontrolliert durch, statt den Schub über Kette und Kettenrad zurück in den Motor zu schlagen. Das verlängert die Lebensdauer des Satzes messbar — vorausgesetzt, die Kette ist korrekt gespannt.
  • 14/42 gilt für die gesamte Baureihe: Die Passliste des Anbieters führt 14 Zähne vorn und 42 Zähne hinten jeweils wörtlich für die EX300 der Baujahre 2013 bis 2017 — ABS wie Non-ABS, Standard wie Special Edition. Es gibt hier keine Jahresfalle, anders als bei vielen Modellen dieser Klasse.
  • 520er trotz kleinem Hubraum: 27 Nm würden rechnerisch auch eine 428er verkraften. Kawasaki legt die 520er ein, weil die Ninja 300 als vollwertiges Straßenmotorrad ausgelegt ist und Serviceintervalle wie die großen Modelle fahren soll. Beim Tausch bei 520 bleiben — ein 428er-Umbau spart Gramm und kostet Standzeit.
  • 140er-Hinterreifen begrenzt den Umbau: Der 140/70-17 lässt beim Kettenrad wenig Spielraum nach oben. Wer deutlich größer geht, bringt die Kette näher an den Reifen und an die Schwinge. Zwei bis drei Zähne mehr sind unkritisch, darüber gehört die Kettenflucht kontrolliert.

Übersetzung anpassen — Landstraße oder Sozius

OEM ist 14/42. Das ist eine ausgewogene Auslegung, die im sechsten Gang noch Autobahntempo erlaubt und trotzdem aus dem Kurvenausgang zieht. Wer überwiegend zu zweit oder im Stadtverkehr fährt, gewinnt mit zwei Zähnen mehr hinten spürbar Antritt.

SetupÜbers.Charakter
14/453,21Kürzer — deutlich mehr Antritt aus engen Kurven und im Stadtverkehr, rund sieben Prozent mehr Drehzahl bei Reisetempo.
14/42 (OEM)3,00Standard — Werksauslegung aller EX300-Ausführungen von 2013 bis 2017.
15/422,80Länger — ruhiger auf der Autobahn, dafür muss man auf der Landstraße öfter einen Gang tiefer greifen. Bei nur 27 Nm spürbar träger.

Häufige Fragen zur Ninja 300

Passt der Satz auch auf die Ninja 250 R?
Nein, nicht ohne Prüfung. Die EX250R der Baujahre 2008 bis 2012 steht in derselben Ritzel-Passliste unter 14 Zähnen, hat aber eine eigene Kettenlänge. Ritzel und Kettenrad sind teilweise identisch, die Kette ist es nicht — deshalb den Satz immer über das konkrete Modell konfigurieren.

Warum verschleißt die Kette bei mir schneller als angegeben?
Meist zu straff gespannt. Die Ninja 300 arbeitet mit einem Uni-Trak-Federbein, dessen Umlenkung den Achsabstand über den Federweg deutlich verändert. Der Durchhang wird auf dem Seitenständer mit unbelastetem Hinterrad gemessen, nicht unter Last.

Lohnt sich eine X-Ring-Kette bei 39 PS?
Ja, aber nicht wegen der Leistung. Der Vorteil der X-Ring-Kette liegt in der Standzeit: Die Fettfüllung zwischen Bolzen und Buchse bleibt drin, statt bei jedem Regenschauer ausgewaschen zu werden. Bei einem Motorrad, das oft im Alltag läuft, rechnet sich das über die Laufleistung.

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