Kawasaki 400 GPZ400 KZ400M 1983 - 1984
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,50 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GPZ 400 auszeichnet
- Vier Zylinder auf vierhundert Kubik: 52 Millimeter Bohrung bei 47 Millimetern Hub, viermal — daraus werden 399 Kubikzentimeter mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Der Motor ist luftgekühlt; die später erschienene GPZ 400 R mit Wasserkühlung und Aluminiumrahmen ist ein anderes Motorrad und darf nicht damit verwechselt werden.
- Die Applikationsliste nennt die deutsche Ausführung: Der Eintrag lautet auf GPZ 400 KZ400M Germany für das Modelljahr 1983, mit 530er Kette, 106 Gliedern und sechzehn zu vierzig Zähnen. Die ab 1984 gebauten GPZ-400-Modelle stehen dort getrennt und fahren 520er Ketten.
- Die Werksgröße steht im Artikeltext: Der Beschreibungstext eines Kettenrad-Artikels dieser Seite führt vierzig Zähne ausdrücklich als Standardgröße und nennt dazu die GPZ400 KZ400M Germany von 1983. Ritzel- und Kettenradblock der Ersatzteillisten bestätigen dieselbe Kombination.
- Drei verwandte Modelle, drei Kettenlängen: Die Z 400 J1-J3 der Jahre 1980 bis 1983 fährt ebenfalls sechzehn zu vierzig, kommt aber mit 100 Gliedern aus; die ZR400 Z400F von 1983 bis 1985 braucht 104. Die GPZ liegt mit 106 am oberen Ende. Wer nach der Übersetzung allein bestellt, bekommt bei allen dreien die richtige Auslegung und trotzdem die falsche Kettenlänge.
- Fünfhundertdreißig ist die schwerere Teilung: Ein Glied misst 15,875 Millimeter und damit genauso viel wie in 520er Teilung — der Unterschied liegt in der Innenbreite und damit in der Tragfähigkeit. Die ab 1984 unter dem Namen GPZ 400 geführten Modelle stehen in der Applikationsliste mit der schmaleren 520er Kette — ein weiterer Grund, beim Bestellen auf den Typcode zu achten.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Autobahn
OEM ist 16/40, macht eine Sekundärübersetzung von 2,50. Das Kettenradprogramm dieser Seite reicht von achtunddreißig bis achtundvierzig Zähnen, das Ritzel von dreizehn bis neunzehn — Spielraum ist in beide Richtungen vorhanden.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/42 | 2,63 | Kürzer — spürbarer Antritt aus dem Drehzahlkeller, dafür mehr Drehzahl bei Tempo |
| 16/40 (OEM) | 2,50 | Standard — die Werksauslegung der deutschen Ausführung |
| 17/40 | 2,35 | Länger — ruhiger auf langen Etappen, verlangt aber Drehzahl beim Anfahren |
Häufige Fragen zur GPZ 400
Welche Kette braucht die GPZ 400 KZ400M?
Eine 530er Kette mit 106 Gliedern, dazu sechzehn Zähne vorn und vierzig hinten. Applikationsliste, Ersatzteillisten und der Kettenrad-Artikeltext dieser Seite nennen übereinstimmend dieselben Werte.
Passt der Kettensatz der Z 400 J oder der Z400F?
Die Übersetzung ja, die Kettenlänge nicht. Alle drei fahren sechzehn zu vierzig in 530er Teilung, aber die Z 400 J1-J3 kommt mit 100 Gliedern aus und die ZR400 Z400F mit 104. Für die GPZ sind 106 dokumentiert.
Ist das dieselbe Maschine wie die GPZ 400 R?
Nein. Die hier beschriebene KZ400M von 1983 ist luftgekühlt und fährt eine 530er Kette. Die ab 1984 erschienenen GPZ-400-Modelle sind anders ausgelegt und stehen in der Applikationsliste mit 520er Kette und abweichenden Zähnezahlen.