Kawasaki 400 ZR400 A1 B1 Z400F 1983 - 1985
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,50 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 400 F auszeichnet
- Sechzehn zu vierzig auf hundertvier Gliedern: Ab Werk laufen 16 Zähne am Ritzel, 40 am Kettenrad und eine 530er Kette mit 104 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,50 — für einen Vierzylinder, der seine Leistung erst bei 10.500 Umdrehungen abgibt, eine eher lange Auslegung. Die Teilenummern der Werksgrößen lauten JTF513-16 und JTR488-40; wer gebrauchte Teile prüft, kann sie daran ablesen.
- Einundvierzig PS aus vier luftgekühlten Zylindern: Mit 52 Millimetern Bohrung bei 47 Millimetern Hub ist der Vierzylinder kurzhubig ausgelegt und gibt seine 41 PS erst bei 10.500 Umdrehungen ab. Gekühlt wird er allein über den Fahrtwind — eine Wasserkühlung hat diese Baureihe nicht.
- Sechshundert Millimeter zwischen den Wellen: Aus 16 zu 40 und 104 Gliedern in 530er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 600 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Das ist der Wert, an dem die Kettenlänge hängt — nicht der Radstand.
- Die breiteste der drei großen Kettengrößen: Ein Glied misst hier 15,875 Millimeter, genauso viel wie bei einer 520er oder 525er Kette. Der Unterschied liegt allein in der Innenbreite und damit in der Tragfähigkeit. Für einen Vierzylinder mit 41 PS ist die 530er reichlich dimensioniert.
- Eine Trommelbremse hinten hält den Kettenbereich frei: Weil am Hinterrad kein Bremssattel neben dem Kettenrad sitzt, liegt der ganze Bereich offen. Beim Reinigen und beim Messen des Durchhangs kommt man ohne Umwege heran.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Stadtverkehr
OEM ist 16/40 mit 104 Gliedern in 530er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 13 bis 19 und Kettenräder von 38 bis 48 Zähnen. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung in beide Richtungen um gut sechs Prozent.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/42 | 2,63 | Kürzer — genau fünf Prozent mehr Drehzahl, spürbar im Stadtverkehr und beim Anfahren |
| 16/40 (OEM) | 2,50 | Standard — die Werksauslegung der A- und B-Modelle |
| 17/40 | 2,35 | Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl bei Dauertempo auf der Landstraße |
Häufige Fragen zur Z 400 F
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Von 16 auf 15 Zähne verkürzt sich die Übersetzung um gut sechs Prozent, von 16 auf 17 verlängert sie sich um denselben Betrag. Weil der Sprung so groß ausfällt, lohnt bei kleineren Korrekturen der Weg über das Kettenrad — dort sind es je Zahn nur rund zweieinhalb Prozent.
Passt der Satz auch auf eine Z 400 J?
Die J-Modelle der Jahre 1980 bis 1983 fahren dieselben 16 zu 40 Zähne, aber nur 100 Glieder. Vier Glieder sind rund sechs Zentimeter — die Kette der A- und B-Modelle ist damit zu lang. Vor der Bestellung also den Rahmencode prüfen.
Warum eine 530er Kette an einem Vierhunderter?
Kawasaki hat die Baureihe von Anfang an mit der breiten Kettengröße ausgeliefert — schon die Vorgängergeneration Z 400 J fuhr 530. Alle drei großen Größen haben dieselbe Teilung von 15,875 Millimetern und unterscheiden sich nur in der Innenbreite. Ein Umbau auf eine schmalere verlangt passende Zahnräder an beiden Enden.