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Kawasaki ER-5 500 1997 - 2000

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Kawasaki ER-5 500 (1997-2000): ein 498 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin mit zwei obenliegenden Nockenwellen und acht Ventilen, der 50 PS (36,5 kW) bei 8.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahl.

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520er-Teilung · 17/42 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung2,47 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ER-5 auszeichnet

  • Derselbe Motor wie in der GPZ 500 S, andere Auslegung: Kawasaki hat den 498er-Twin in beiden Modellen verbaut, die ER-5 aber deutlich länger übersetzt: 17/42 statt 16/41. Das sind 2,47 gegenüber 2,56 — spürbar ruhiger bei Reisetempo, dafür weniger Antritt am Berg.
  • Auf Drehmoment statt Spitzenleistung ausgelegt: 50 PS bei 8.500/min sind zwei Nasenlängen weniger als in der GPZ, das Drehmomentmaximum liegt mit 45 Nm bei 7.000/min aber früher. Die ER-5 ist die Pendlerversion der Baureihe, nicht die Sportversion.
  • Trommelbremse hinten — ein Erkennungsmerkmal: Anders als die GPZ 500 S trägt die ER-5 hinten eine Simplex-Trommel. Wer beim Teilekauf nach dem Motor statt nach dem Modell auswählt, merkt das spätestens bei den Bremsteilen.
  • 106 Glieder bei 520er-Teilung: Die 520er-Kette ist für 50 PS reichlich dimensioniert und hält bei ordentlicher Pflege lange. 106 Glieder sind kurz genug, dass sich ein zu großer Durchhang schnell auf die Radlager auswirkt.
  • Ein klassisches Fahrschul- und Pendlermotorrad: Viele ER-5 haben sehr viele Lastwechsel bei niedrigem Tempo gesehen. Genau dieses Profil lässt Kettenräder hakenförmig einlaufen, lange bevor die Kette selbst am Ende ist.

Übersetzung anpassen — Pendeln und Landstraße

OEM ist 17/42 in 520er-Teilung mit 106 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,47. Kawasaki hat die ER-5 damit lang ausgelegt — passend zum Einsatzprofil. Wer überwiegend in der Stadt oder mit Sozius unterwegs ist, gewinnt mit einem Zahn weniger vorn spürbar an Antritt.

SetupÜbers.Charakter
16/422,63Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und mit Gepäck. Die 106er-Kette passt in aller Regel weiter.
17/42 (OEM)2,47Standard — Kawasakis Werksauslegung, ausgewogen zwischen Pendelstrecke und Landstraße.
17/402,35Länger — ruhiger auf der Autobahn, dafür deutlich weniger Reserve unten herum. An 50 PS eine gewagte Wahl.

Häufige Fragen zur ER-5

Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki ER-5?
520. Werkslänge sind 106 Glieder bei 17 Zähnen vorn und 42 hinten. Mehrere unabhängige Kettensätze für Baujahr 1997 aufwärts führen genau diese Bestückung.

Passt der Kettensatz der GPZ 500 S auf die ER-5?
Nein. Beide teilen sich den Motor, nicht die Übersetzung: GPZ 500 S ist 16/41 mit 104 Gliedern, ER-5 ist 17/42 mit 106. Kataloge, die nach Motor gruppieren, werfen beide gern zusammen.

Woran erkennt man, dass der Kettensatz fällig ist?
Am hinteren Kettenrad. Lassen sich die Zahnflanken hakenförmig ertasten oder hebt sich die Kette am Kettenrad merklich ab, gehören Kette, Ritzel und Kettenrad gemeinsam getauscht.

Lohnt sich eine kürzere Übersetzung?
Im Stadtverkehr und mit Sozius ja. Ein 16er-Ritzel bringt 2,63 statt 2,47 und macht den Twin unten herum williger, ohne dass eine andere Kettenlänge nötig wird.

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