Kawasaki ER-5 500 2001 - 2007
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,47 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die ER-5 auszeichnet
- Das C-Modell ist die überarbeitete ER-5: 2001 hat Kawasaki nachgebessert: 37-mm-Gabelrohre statt 36 mm, ein Bremssattel mit zwei gleich großen Kolben statt der ungleichen des A-Modells und eine höher gesetzte Federbeinaufnahme mit längeren Federbeinen. Am Antriebsstrang blieb alles beim Alten.
- Derselbe Motor wie in der GPZ 500 S, andere Auslegung: Kawasaki hat den 498er-Twin in beiden Modellen verbaut, die ER-5 aber deutlich länger übersetzt: 17/42 statt 16/41. Das sind 2,47 gegenüber 2,56 — spürbar ruhiger bei Reisetempo, dafür weniger Antritt am Berg.
- Trommelbremse hinten — ein Erkennungsmerkmal: Anders als die GPZ 500 S trägt die ER-5 hinten eine Simplex-Trommel, und zwar über die gesamte Bauzeit. Wer beim Teilekauf nach dem Motor statt nach dem Modell auswählt, merkt das spätestens bei den Bremsteilen.
- 106 Glieder bei 520er-Teilung: Die 520er-Kette ist für 50 PS reichlich dimensioniert und hält bei ordentlicher Pflege lange. 106 Glieder sind kurz genug, dass sich ein zu großer Durchhang schnell auf die Radlager auswirkt.
- Ein klassisches Fahrschul- und Pendlermotorrad: Viele ER-5 haben sehr viele Lastwechsel bei niedrigem Tempo gesehen. Genau dieses Profil lässt Kettenräder hakenförmig einlaufen, lange bevor die Kette selbst am Ende ist.
Übersetzung anpassen — Pendeln und Landstraße
OEM ist 17/42 in 520er-Teilung mit 106 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,47. Kawasaki hat die ER-5 damit lang ausgelegt — passend zum Einsatzprofil. Diese Seite führt Ritzel von 12 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 48; beide Richtungen sind also darstellbar.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/42 | 2,63 | Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und mit Gepäck. Die 106er-Kette passt in aller Regel weiter. |
| 17/42 (OEM) | 2,47 | Standard — Kawasakis Werksauslegung, ausgewogen zwischen Pendelstrecke und Landstraße. |
| 17/40 | 2,35 | Länger — ruhiger auf der Autobahn, dafür deutlich weniger Reserve unten herum. An 50 PS eine gewagte Wahl. |
Häufige Fragen zur ER-5
Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki ER-5?
520. Werkslänge sind 106 Glieder bei 17 Zähnen vorn und 42 hinten. Die Ersatzteil-Liste führt A- und C-Modelle dabei in denselben Blöcken — die Bestückung hat sich über die gesamte Bauzeit nicht geändert.
Passt der Kettensatz der GPZ 500 S auf die ER-5?
Nein. Beide teilen sich den Motor, nicht die Übersetzung: Die GPZ 500 S fährt 16/41 mit 104 Gliedern, die ER-5 dagegen 17/42 mit 106. Weder Zähnezahl noch Länge stimmen überein.
Was unterscheidet das C-Modell vom A-Modell?
Gabelrohre mit 37 statt 36 mm Durchmesser, ein Bremssattel mit zwei gleich großen Kolben und eine höher gesetzte Federbeinaufnahme mit längeren Federbeinen. Antriebsseitig sind beide identisch.
Warum läuft das Kettenrad an der ER-5 oft früher ein als die Kette?
Weil viele Maschinen im Pendel- oder Fahrschulbetrieb gelaufen sind. Ständige Lastwechsel bei niedrigem Tempo arbeiten die Zahnflanken hakenförmig aus, während die Kette selbst noch Reserve hat. Deshalb gehören immer alle drei Teile gemeinsam getauscht.
Verfügbare Kategorien
Antrieb
Kette, Ritzel, Kettensatz
Bremse
Scheiben, Beläge, Hebel
Kupplung
Hebel, Federn, Lamellen
Fahrgestell
Lenker, Auspuff, Spiegel
Anbauteile
Spoiler, Handschalen
Wartung & Pflege
Öl, Filter, Pflege
Elektrik
Zündkerzen, Batterien