Kawasaki KX 60 1983 - 2003
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 44 Zähne |
| Übersetzung | 3,38 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KX 60 auszeichnet
- Zwanzig Jahre dieselbe Maschine: Von 1983 bis 2003 hat Kawasaki den KX 60 praktisch unverändert gebaut. Genau deshalb passt ein Kettensatz über die gesamte Bauzeit: die Ersatzteil-Passlisten führen die Modellcodes A1, A2 und B1 bis B19 gemeinsam in einem Block.
- Wassergekühlt trotz 60 Kubik: Der kleine Zweitakter arbeitet mit Kühler und Kühlflüssigkeit — Kawasakis eigener Ersatzteilkatalog führt für die Baujahre bis 2003 eine eigene Baugruppe dafür. Das hält die Leistung über einen ganzen Trainingstag konstant, verlangt aber die üblichen Kontrollen an Schläuchen und Kühlerlamellen.
- 15 PS bei 51 Kilogramm: Das Leistungsgewicht ist der Grund, warum der KX 60 über zwei Jahrzehnte in der Einstiegsklasse gefahren wurde. Der Motor liefert seine Leistung bei 12.000 Umdrehungen ab und braucht dafür eine sehr kurze Sekundärübersetzung.
- Trommelbremsen vorn und hinten: Der KX 60 bremst an beiden Rädern mit Trommeln von 90 mal 20 Millimetern. Beim Kettenradwechsel bleibt die Hinterradbremse damit als Einheit an der Nabe — dafür muss das Bremsgestänge gelöst werden.
- Sechs Gänge in der Kinderklasse: Trotz 60 Kubik hat die Maschine ein Sechsganggetriebe. Zusammen mit der Übersetzung von 3,38 ergibt das eine erstaunlich fein abgestufte Auslegung, mit der junge Fahrer das Schalten richtig lernen können.
Übersetzung anpassen — Trainingsstrecke gegen enges Geläuf
OEM ist 13/44 bei 420er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,38. Der Shop führt Ritzel von 12 bis 16 Zähnen, hinten dagegen nur wenige Größen — die Feinabstimmung läuft deshalb praktisch immer über das Ritzel. Ein Zahn vorn wirkt an einem 60er ohnehin stärker als an jeder größeren Maschine.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/44 | 3,67 | Kürzer — mehr Antritt auf engen, technischen Strecken und für leichtere Fahrer |
| 13/44 (OEM) | 3,38 | Standard — die Werksauslegung, guter Kompromiss für die klassische Trainingsstrecke |
| 14/44 | 3,14 | Länger — mehr Endgeschwindigkeit auf offenen Strecken, dafür weniger Druck aus engen Kurven |
Häufige Fragen zur KX 60
Welcher Kettensatz gehört auf den Kawasaki KX 60?
Eine 420er-Kette mit 104 Gliedern, 13 Zähne vorn und 44 hinten. Ein DID-Kettensatz nennt dafür die Teilenummern JTF546.13 und JTR464.44 mit einer DID 420NZ3 in 104 Gliedern, und die Ersatzteil-Passliste führt die Modellcodes A1, A2 und B1 bis B19 für 1983 bis 2003 in beiden Zähne-Blöcken.
Passt derselbe Satz auf alle Baujahre von 1983 bis 2003?
Ja. Kawasaki hat die Bestückung über die gesamte Bauzeit nicht geändert — die Passliste führt A1, A2 und B1 bis B19 gemeinsam, und die Kettensatz-Kategorien der Anbieter decken 1983 bis 2003 in einem Eintrag ab. Für den Nachfolger KX 65 gilt das nicht: er ist ein eigenes Modell mit eigener Passung.
Wie oft muss die Kette an einem 60er kontrolliert werden?
Häufiger als am großen Motorrad. Eine 420er-Kette an einem hochdrehenden Zweitakter im Geländeeinsatz sieht Sand und Schlamm bei jeder Ausfahrt. Vor jedem Trainingstag Durchhang und Kettenflucht prüfen und Ritzel, Kettenrad und Kette immer zusammen tauschen.