Kawasaki 650 KLX 650R 1993 - 1996
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 49 Zähne |
| Übersetzung | 3,50 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KLX 650R auszeichnet
- R heißt Kickstarter, C heißt E-Starter: Die KLX 650 gab es in zwei Ausführungen: das straßenzugelassene C-Modell mit Elektrostarter und 17-Zoll-Hinterrad und die deutlich leichtere R-Version mit Kickstarter und 18-Zoll-Hinterrad. Beim Teilekauf ist das der entscheidende Unterschied.
- Ein Zahn weniger vorn als am C-Modell: Die Ersatzteil-Liste dieser Seite führt die R mit 14 Zähnen, das C-Modell mit 15. Wer nach Hubraum statt nach Ausführung auswählt, greift genau daneben — die Übersetzung fällt dann von 3,50 auf 3,27.
- 3,50 ist eine exakt runde Werksauslegung: 49 geteilt durch 14 ergibt glatt 3,5. Kawasaki gibt für die R genau diese Sekundärübersetzung an, was die Bestückung unabhängig von jeder Teileliste bestätigt.
- 300 mm Federweg fordern die Kette: Über einen so großen Federweg ändert sich der Abstand zwischen Ritzel und Schwingenachse deutlich. Die Kette muss im eingefederten Zustand Luft haben — zu straff gespannt zieht sie im Gelände an Ausgangswelle und Radlager.
- Zahnradgetriebene Ausgleichswelle: Anders als die verwandte KLR treibt die KLX ihre Ausgleichswelle über Zahnräder statt über eine Kette an. Der Single läuft dadurch ruhiger, und die Lastspitzen im Sekundärtrieb fallen milder aus als bei einem ungewuchteten 650er.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Piste
OEM ist 14/49 in 520er-Teilung mit 110 Gliedern, also exakt 3,50. Das ist eine Geländeauslegung: viel Zugkraft aus dem Drehzahlkeller, dafür ist bei Landstraßentempo früh Schluss. Wer die KLX überwiegend auf Piste und Verbindungsetappen bewegt, findet auf dieser Seite Kettenräder von 39 bis 53 Zähnen und Ritzel von 13 bis 16.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/49 | 3,77 | Kürzer — noch mehr Zugkraft im technischen Gelände, dafür deutlich mehr Drehzahl auf jeder Verbindungsetappe |
| 14/49 (OEM) | 3,50 | Standard — Kawasakis Werksauslegung für die Wettbewerbsversion |
| 15/49 | 3,27 | Länger — die Bestückung des straßenzugelassenen C-Modells, spürbar entspannter auf Asphalt |
Häufige Fragen zur KLX 650R
Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki KLX 650R?
Eine 520er-Kette mit 110 Gliedern, 14 Zähne vorn und 49 hinten. Die Ersatzteil-Liste dieser Seite führt 'KLX650 R A1, A2, A3, D1 93-96' baujahrgenau im 14- und im 49-Zähne-Block, und Kawasaki nennt für die R eine Sekundärübersetzung von 3,500.
Passt der Kettensatz der KLX 650 C auf die R?
Nur bedingt. Das C-Modell fährt vorn 15 statt 14 Zähne. Teilung und Kettenrad stimmen überein, das Ritzel nicht — und ein Zahn vorn wirkt an dieser Übersetzung stärker als zwei hinten.
Woran erkenne ich, ob ich die R oder das C-Modell habe?
Am Starter und am Hinterrad. Die R hat Kickstarter und ein 18-Zoll-Hinterrad, das C-Modell einen Elektrostarter und 17 Zoll. Dazu ist die R rund 27 Kilogramm leichter und trägt einen kleineren Tank.
Wie stark darf die Kette an der KLX durchhängen?
Eher großzügig. Bei 300 Millimetern Federweg wandert die Schwinge weit; eine im Stand straff gespannte Kette steht beim Einfedern unter enormem Zug. Die Spannung immer bei belastetem Fahrwerk prüfen, nicht am aufgebockten Rad allein.
Lohnt sich ein Alu-Kettenrad an der KLX?
Im Wettbewerb ja, im Alltag selten. Alu spart am 49er-Kettenrad spürbar rotierende Masse, verschleißt im Sand aber um ein Vielfaches schneller als Stahl. Für gemischten Betrieb ist das Stahlrad die günstigere Rechnung.