Kawasaki 650 Z650 / KZ650C 1978 - 1979
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 102 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,63 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 650 auszeichnet
- Sechzehn zu zweiundvierzig, jahresgenau belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Modellcodes C1 bis C3 für genau die Baujahre 1978 und 1979 mit 530er Teilung, 102 Gliedern und 16 Zähnen vorn zu 42 hinten. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dieselben Codes im Ritzelblock mit 16 Zähnen und im Kettenradblock mit 42, dazu ausdrücklich als Standardgröße.
- Sechsundsechzig PS aus einem luftgekühlten Vierzylinder: 652 Kubikzentimeter, doppelte obenliegende Nockenwelle, zwei Ventile je Zylinder und vier Mikuni-Vergaser mit 28 Millimetern Durchlass ergeben 66 PS bei 8.500 Umdrehungen. Das Drehmomentmaximum von 57 Nm liegt bei 7.000 Umdrehungen.
- Fünfhundertdreißig Millimeter Teilung an einer Mittelklasse-Maschine: Der Rollenabstand ist bei 520, 525 und 530 identisch — unterschiedlich sind Innenbreite und Tragfähigkeit. Die 530er ist von den dreien die kräftigste und passt damit zu 66 PS und 211 Kilogramm.
- Trommelbremse hinten, Einzelscheibe vorn: Vorn arbeitet eine Scheibe mit 275 Millimetern und Einkolbensattel, hinten eine Trommel mit 180 Millimetern. Wer am Hinterrad arbeitet, hat es also mit einer Trommel und nicht mit einem Bremssattel zu tun.
- Dreizehn bis neunzehn Zähne stehen vorn zur Wahl: Für dieses Modell führt der Shop Ritzel von 13 bis 19 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 47. Bei 16 Zähnen vorn ändert ein Zahn die Übersetzung um knapp sieben Prozent nach unten und gut sechs nach oben.
Übersetzung anpassen — Solo gegen Sozius und Gepäck
OEM ist 16/42 mit 102 Gliedern in 530er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 13 bis 19 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 47, es steht also in beide Richtungen Spielraum zur Verfügung.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/42 | 2,80 | Kürzer — knapp sieben Prozent mehr Antritt, sinnvoll mit Sozius und Gepäck |
| 16/42 (OEM) | 2,63 | Standard — die Werksauslegung der C-Reihe |
| 16/40 | 2,50 | Länger — fünf Prozent, ruhigere Drehzahl auf langen Etappen |
| 17/42 | 2,47 | Länger — gut sechs Prozent, spürbar entspannter bei hohem Tempo |
Häufige Fragen zur Z 650
Unterscheidet sich der Kettensatz der C-Reihe von dem der B-Reihe?
Nein. Die Applikationsliste führt die Modellcodes B1 bis B3 und F1 für 1979 mit denselben Werten: 16 zu 42, 530er Teilung, 102 Glieder. Auch die amerikanische KZ650 C fährt dieselbe Bestückung.
Passt der Satz auch auf die spätere CSR?
Nein. Für die Modellcodes H1 bis H3 der CSR nennt die Applikationsliste eine 630er Kette mit 84 Gliedern und 13 Zähnen zu 33 — eine völlig andere Auslegung.
Was bedeutet die 530er Teilung beim Ersatzkauf?
Kette, Ritzel und Kettenrad müssen dieselbe Teilung tragen. Rollenabstand und Teilung sind bei 520, 525 und 530 identisch; unterschiedlich sind Innenbreite und Tragfähigkeit. Eine schmalere Kette lässt sich deshalb nicht ohne die passenden Zahnräder montieren.