Kawasaki 650 Z650 / KZ650F2-F4 1979 - 1983
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 630 |
|---|---|
| Kettenlänge | 84 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 34 Zähne |
| Übersetzung | 2,62 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Z 650 F auszeichnet
- 630er-Kette — die schwerste Teilung im Programm: Die Z 650 fährt eine 630er-Kette, wie sie Kawasaki bis Anfang der Achtziger an den Vierzylindern verbaute. Sie ist deutlich breiter und schwerer als eine moderne 530er und heute nur noch von wenigen Herstellern lieferbar — beim Kauf unbedingt auf die Teilung achten.
- Nur 84 Glieder: Das ist ungewöhnlich wenig und ergibt sich aus der Kombination aus großer Teilung und kleinen Kettenrädern. Wer nach Gefühl eine 100-gliedrige Kette bestellt, hat am Ende viel Verschnitt — die Werkslänge ist 84.
- F2 heißt Technik der Z 750: Zum Modelljahr 1981 übernahm die F2 zahlreiche Teile der größeren Z 750 E: schwarz lackierter Motor, Transistorzündung statt Unterbrecher, die Vorderradpartie samt Bremsen und Instrumenten. Der Kickstarter entfiel.
- Ab 1982 Gleichdruckvergaser: Die F3 bekam Gleichdruckvergaser und die dazu passende Airbox aus der 750er-Baureihe. Für den Antrieb heißt das weichere Lastwechsel — spürbar schonender für Kette und Ruckdämpfer als die frühen Schiebervergaser.
- Kurze Sekundärübersetzung ab Werk: 13 Zähne vorn und 34 hinten ergeben 2,62. An einem 64-PS-Vierzylinder ist das kräftig ausgelegt; die frühen Z-650-Modelle fahren hinten 33 Zähne und damit noch etwas länger.
Übersetzung anpassen — Werksauslegung anpassen
OEM ist 13/34 in 630er-Teilung mit 84 Gliedern, also 2,62. Diese Seite führt Ritzel von 13 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 32 bis 46 — der Verstellbereich ist also groß, wobei jede Änderung der Zähnezahl auch die benötigte Kettenlänge verschiebt.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/40 | 3,08 | Deutlich kürzer — kräftiger Antritt für Sologebrauch in der Stadt, kostet aber spürbar Endgeschwindigkeit |
| 13/34 (OEM) | 2,62 | Standard — Kawasakis Auslegung für die F-Baureihe von 1981 bis 1983 |
| 14/34 | 2,43 | Länger — nimmt rund sieben Prozent Drehzahl heraus, angenehm auf langen Etappen |
Häufige Fragen zur Z 650 F
Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki Z 650 F2 bis F4?
Eine 630er-Kette mit 84 Gliedern, 13 Zähne vorn und 34 hinten. Ein DID-Kettensatz nennt exakt 13-34-84 in 630er-Ausführung, und ein EK-Chain-Kit führt dieselbe Bestückung ausdrücklich für die Modelljahre 1981 bis 1983.
Passt dieser Kettensatz auch auf eine Z 650 von 1979?
Nicht ohne Prüfung. Die F-Baureihe beginnt erst 1980 mit der F1, die F2 kam 1981. Die früheren B- und C-Modelle fahren hinten 33 statt 34 Zähne. Wer ein Motorrad aus den Siebzigern hat, sollte die Zähnezahl am Fahrzeug abzählen.
Gibt es die Z 650 auch als 530er-Umbau?
Ja, dafür werden ausdrücklich als Umbau gekennzeichnete Sätze angeboten. Der Umbau spart rotierende Masse und erweitert die Teileauswahl erheblich; die Werksteilung bleibt aber 630.
Warum ist die 630er-Kette so schwer zu bekommen?
Weil sie ab Mitte der Achtziger von der leichteren 530er abgelöst wurde. Es gibt sie weiterhin, aber von wenigen Herstellern und in weniger Ausführungen. Ein O-Ring-Satz ist bei dieser Teilung die haltbarste Wahl.
Wie unterscheide ich F2, F3 und F4?
Die F2 von 1981 hat Transistorzündung und die Vorderradpartie der Z 750 E, aber noch Schiebervergaser. Die F3 von 1982 fährt Gleichdruckvergaser mit größerer Airbox, die F4 von 1983 war das letzte Modelljahr der Baureihe.