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Royal Enfield Continental GT 650 2018

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Royal Enfield Continental GT 650 (ab 2018): ein 648 ccm großer, luft-/ölgekühlter Parallel-Twin mit 270-Grad-Hubzapfenversatz, 78 mm Bohrung, 67,8 mm Hub, einer obenliegenden Nockenwelle, acht Ventilen und 9,5:1 Verdichtung, der 34,6 kW (47 PS) bei 7.250/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen, den Royal Enfield im eigenen britischen Technikzentrum entwickelt hat.

Premium-Kettensatz für deine Continental GT
525er-Teilung · 15/38 · 100 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung525
Kettenlänge100 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten38 Zähne
Übersetzung2,53 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Continental GT auszeichnet

  • 270-Grad-Twin mit langem Durchzug: Der Parallel-Twin arbeitet mit 270 Grad Hubzapfenversatz und klingt und zieht dadurch eher wie ein V2 als wie ein klassischer Gleichläufer. Das Drehmomentmaximum von 52 Nm steht schon bei 5.250/min an, die Nennleistung bei 7.250/min — der Motor ist auf Durchzug ausgelegt, nicht auf Drehzahl.
  • Länger übersetzt als die Cruiser derselben Motorenfamilie: Mit 15 Zähnen vorn und 38 hinten kommt die Continental GT auf eine Sekundärübersetzung von 2,53. Super Meteor 650 und Shotgun 650 teilen sich denselben Motor, fahren aber ein 40er-Kettenrad und kommen damit auf 2,67. Die Interceptor 650, das Schwestermodell der Continental GT, liegt dagegen mit 15/38 gleichauf.
  • Kette und Ritzel teilt sie sich mit der Interceptor: Interceptor 650 und Continental GT 650 sind technisch bis auf Sitzposition, Tank und Lenker identisch und fahren denselben Kettensatz: 525er-Teilung, 15/38, 100 Glieder. Wer Ersatzteile sucht, kann also auf beide Modellbezeichnungen zurückgreifen.
  • 525 statt 520 trotz moderater Leistung: Für 47 PS wäre eine 520er-Kette rechnerisch ausreichend. Royal Enfield liefert die 650er-Baureihe trotzdem ab Werk mit einer 525er aus. Für den Fahrer bedeutet das Reserven bei Zuladung und Soziusbetrieb, aber auch, dass eine 520er-Kette nur zusammen mit passendem Ritzel und Kettenrad montiert werden kann.
  • Nur 100 Glieder: Die Kette ist mit 100 Gliedern ungewöhnlich kurz für ein 650er-Motorrad. Ursache ist die kleine Zähnesumme von nur 53 Zähnen an Ritzel und Kettenrad zusammen. Beim Kauf gilt deshalb: Die Gliederzahl gehört zur Bestückung, sie lässt sich nicht von einem anderen 650er übernehmen, das ein größeres Kettenrad fährt.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn

OEM ist 15/38 bei 525er-Teilung und 100 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,53. Der Shop führt für dieses Modell nur Ritzel — mit 14, 15 und 16 Zähnen —, kein abweichendes Kettenrad. Jede Änderung läuft hier also über das vordere Zahnrad.

SetupÜbers.Charakter
14/382,71Kürzer — mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller, spürbar in der Stadt und am Berg
15/38 (OEM)2,53Standard — Royal Enfields Werksauslegung für den Café Racer
16/382,38Länger — ruhigere Drehzahl bei Reisetempo, kostet Antritt im unteren Bereich

Häufige Fragen zur Continental GT

Welcher Kettensatz gehört auf die Continental GT 650?
Eine 525er-Kette mit 100 Gliedern, 15 Zähne vorn und 38 hinten. Mehrere Kettensatz-Anbieter führen für Continental GT 650 und Interceptor 650 genau diese Bestückung, darunter ein DID-Satz mit 525VX-Kette.

Passt der Kettensatz der Interceptor 650?
Ja. Beide Modelle teilen sich Motor, Rahmen und Antriebsstrang und fahren identisch 15/38 mit 100 Gliedern in 525er-Teilung. Die Unterschiede liegen bei Lenker, Sitzbank, Tank und Fußrastenanlage.

Passt der Kettensatz der Super Meteor 650 oder der Shotgun 650?
Nein. Beide fahren zwar denselben Motor, aber ein 40er-Kettenrad und eine längere Kette — die Super Meteor 108 Glieder, die Shotgun 106. Nur das 15er-Ritzel ist identisch.

Warum eine 525er-Kette bei 47 PS?
Royal Enfield legt den Antrieb der 650er-Baureihe bewusst großzügig aus. Die 525er hält länger und verträgt Zuladung und Soziusbetrieb ohne Reserveverlust. Eine 520er-Kette passt nicht ohne kompletten Umbau von Ritzel und Kettenrad.

Wie oft muss die Kette nachgespannt werden?
Alle 500 bis 1.000 Kilometer prüfen. Die Twin-Federbeine hinten bewegen die Kette weniger stark als eine Einarmschwinge mit langem Federweg, aber der Durchhang gehört trotzdem am belasteten Fahrwerk kontrolliert, nicht am aufgebockten Motorrad.

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