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SWM SM 650 / R 2015 - 2017

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SWM SM 650 R (2015-2017): ein wassergekühlter Einzylinder-Viertakter mit vier Ventilen, zwei obenliegenden Nockenwellen und 600 Kubikzentimetern, 40 kW bei 7.500 Umdrehungen und 53,5 Newtonmeter bei 6.500, in der gedrosselten Ausführung 23 kW. Getragen wird das Ganze von einem Einrohr-Doppelschleifenrahmen aus Stahl.

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520er-Teilung · 15/38 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten38 Zähne
Übersetzung2,53 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die SM 650 R auszeichnet

  • Fünfzehn zu achtunddreißig, vom Hersteller beziffert: SWM nennt die Sekundärübersetzung im eigenen Datenblatt nicht nur als Zähnepaar, sondern gleich mit dem Ergebnis: 15/38, Übersetzung 2,533. Die Standard-Deklaration dieser Seite nennt dieselbe Kombination mit 110 Gliedern. Für ein Supermoto mit 17-Zoll-Rädern ist das eine lange Auslegung — sie passt zu einer Maschine, die auf der Straße zu Hause ist.
  • Sechshundert Kubik trotz der 650 im Namen: Bohrung und Hub messen 100 mal 76,4 Millimeter, daraus ergeben sich exakt 600 Kubikzentimeter. Die 650 im Modellnamen ist eine Klassenbezeichnung, keine Hubraumangabe — ein Detail, das beim Bestellen von Verschleißteilen regelmäßig für Verwechslungen mit tatsächlichen 650ern sorgt.
  • Fünfundvierzig Millimeter Marzocchi vorn: Die Upside-down-Gabel stammt von Marzocchi, misst 45 Millimeter und lässt sich in der Zugstufe verstellen. Hinten arbeitet ein Sachs-Federbein, an dem Federvorspannung sowie Zug- und Druckstufe getrennt für den langsamen und den schnellen Bereich einstellbar sind. Die Federwege liegen bei 250 Millimetern vorn und 290 hinten — Enduro-Maße unter Straßenrädern.
  • Zwölf Liter für eine Supermoto: Der Tank fasst 12 Liter, der Radstand misst 1495 Millimeter, die Sitzhöhe 910. Zusammen mit 147 Kilogramm trocken ergibt das ein Fahrzeug, das seine Herkunft aus dem Geländesport nicht verleugnet: hoch, schmal und leicht, dafür mit begrenzter Reichweite.
  • Große Auswahl an Kettenrädern: Hinten reicht das Angebot von 38 bis 53 Zähnen, vorn von 13 bis 17. Die Werksgröße von 38 Zähnen liegt damit am unteren Ende — nach unten ist die Auslegung ausgereizt, jede Änderung am Kettenrad geht in Richtung kürzer.

Übersetzung anpassen — Straße gegen Kurvengeläuf

OEM ist 15/38 mit 110 Gliedern in 520er Teilung, eine Übersetzung von 2,53. Das ist die längste Auslegung, die der Shop für dieses Modell führt — 38 Zähne sind zugleich das kleinste lieferbare Kettenrad. Alle Änderungen laufen deshalb in Richtung kürzer.

SetupÜbers.Charakter
15/402,67Kürzer — mehr Antritt aus engen Kurven, spürbar williger am Kurvenausgang
15/38 (OEM)2,53Standard — die Werksauslegung, ausgelegt auf Landstraße und Autobahnetappen
16/382,38Länger — noch ruhigere Drehzahl bei Reisetempo, dafür träger aus dem Stand

Häufige Fragen zur SM 650 R

Warum hat die SM 650 R nur 600 Kubikzentimeter?
Bohrung mal Hub ergibt bei 100 und 76,4 Millimetern exakt 600 Kubikzentimeter. Die 650 im Namen bezeichnet die Klasse, nicht den Hubraum. Beim Bestellen von Teilen sollte man sich deshalb an der Modellbezeichnung orientieren, nicht an der Hubraumangabe.

Welche Kettenlänge gehört an die SM 650 R?
110 Glieder in 520er Teilung. Die Enduro-Schwester RS 650 R fährt bei sonst gleichem Fahrwerk 112 Glieder, weil ihre Räder größer sind — die beiden Längen sollte man nicht verwechseln.

Was ändert der Wechsel von 38 auf 40 Zähne hinten?
Rund fünf Prozent kürzere Übersetzung. Die Maschine zieht aus engen Kurven williger an, dreht bei Autobahntempo dafür entsprechend höher. Für den Alltag auf kurvigen Landstraßen ist das eine der lohnenderen Änderungen an dieser Maschine.

Passt der Kettensatz der RS 650 R auf die SM?
Ritzel und Kette sind identisch, die Länge nicht: Die RS fährt 112 Glieder. Auch beim Kettenrad lohnt der Blick ins Datenblatt, weil die Enduro anders übersetzt ist als die Supermoto.

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