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Aktives Motorrad

Suzuki TS 125 C / ER 1978 - 1982

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Suzuki TS 125 C/ER (1978-1982): Ein luftgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit Kolbensteuerung, 123 Kubikzentimeter aus 56 Millimetern Bohrung und 50 Millimetern Hub, dazu ein Sechsganggetriebe und laut Werksdatenblatt 14 PS bei 8.000 Umdrehungen sowie 12,7 Newtonmeter bei 7.000. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen.

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428er-Teilung · 15/44 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten44 Zähne
Übersetzung2,93 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TS 125 ER auszeichnet

  • Fünfzehn zu vierundvierzig auf hundertvierzehn Gliedern: Ab Werk laufen 15 Zähne am Ritzel, 44 am Kettenrad und eine 428er Kette mit 114 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,93 — für ein 123-Kubik-Enduro der späten Siebziger eine ausgewogene Auslegung, die auf der Landstraße noch mitkommt und im Gelände genug Antritt lässt.
  • Vierhundertachtundzwanzig statt vierhundertzwanzig: Die 428er Kette hat dieselbe Teilung von 12,7 Millimetern wie eine 420er, baut aber breiter. Das bedeutet mehr Material im Gelenk und eine höhere Tragfähigkeit — an einem Enduro, das im Gelände Schläge und Schmutz abbekommt, ist das die sinnvollere Wahl gegenüber der schmalen Mokick-Kette.
  • Fünfhundertdreiunddreißig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 533 Millimeter. Diese Strecke, nicht der Radstand, bestimmt die Kettenlänge. Wer die Übersetzung ändert, verschiebt die Hinterachse über den Kettenspanner mit.
  • Vierundvierzig ist die kleinste lieferbare Größe: Für diesen Lochkreis gibt es Kettenräder mit 44, 47, 49, 50, 51, 53, 54 und 55 Zähnen. Die Werksgröße bildet damit das untere Ende. Kürzer übersetzen lässt sich reichlich, länger nur über ein größeres Ritzel.
  • Sechs Gänge an einem Hundertfünfundzwanziger: Das Sechsganggetriebe verteilt 14 PS auf sechs Stufen. Wer an der Sekundärübersetzung dreht, verschiebt alle sechs gleichmäßig — die Abstufung untereinander bleibt, wie sie ist.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

Ab Werk sind es 15/44, also 2,93. Für kürzere Übersetzung bleibt das Ritzel, für längere ebenfalls — das Kettenrad ist mit 44 Zähnen bereits die kleinste im Sortiment geführte Größe. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung um gut sieben Prozent nach unten und gut sechs nach oben.

SetupÜbers.Charakter
14/443,14Kürzer — mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller, spürbar im Gelände und am Berg
15/44 (OEM)2,93Standard — die Werksauslegung für Gelände und Straße
16/442,75Länger — niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, weniger Antritt unten herum

Häufige Fragen zur TS 125 ER

Welche Kettengröße braucht die TS 125 ER?
Eine 428er Kette mit 114 Gliedern. Die Teilung von 12,7 Millimetern entspricht der einer 420er, die 428 ist aber breiter und damit belastbarer — an einem Enduro die passende Wahl.

Warum schlägt die Konfiguration 17 Zähne vorn und 55 hinten vor?
Diese Kombination ist der jeweils größte in den Auswahlfeldern geführte Wert und entspricht nicht der Werksbestückung. Ab Werk sind es 15 Zähne vorn und 44 hinten.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 15 Zähnen ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um gut sieben Prozent nach unten, ein Zahn mehr um gut sechs Prozent nach oben. Am Kettenrad wirkt ein Zahn deutlich schwächer — von 44 auf 47 sind es knapp sieben Prozent, also drei Zähne für dieselbe Wirkung.

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