Suzuki TSR 125 1990 - 1996
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 428 |
|---|---|
| Kettenlänge | 130 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,33 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TSR 125 auszeichnet
- Fünfzehn zu fünfzig auf hundertdreißig Gliedern: Das japanische Datenblatt zur TS125R nennt das Sekundärverhältnis mit 3,333 und führt dazu Antriebsrad 15, Abtriebsrad 50 und Kettengröße 428. Fünfzig geteilt durch fünfzehn ergibt exakt 3,3333. Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers nennt für die Baujahre 1990 bis 1996 dieselben Werte und dazu 130 Glieder.
- Der Vorjahrgang 1989 fuhr siebzehn Zähne vorn: Dieselbe Applikationsliste führt für das Modelljahr 1989 einen eigenen Eintrag mit 17 Zähnen vorn und 50 hinten. Erst ab 1990 gilt die hier hinterlegte Bestückung. Wer eine TS 125 R von 1989 hat, braucht deshalb ein anderes Ritzel — zwei Zähne bedeuten hier gut dreizehn Prozent Unterschied in der Übersetzung.
- Ein Umbausatz auf 520er Teilung ist dokumentiert: Für die Baujahre 1990 bis 1994 führt die Applikationsliste zusätzlich einen ausdrücklich als Umbau gekennzeichneten Satz in 520er Teilung mit 12 zu 39 und 106 Gliedern. Ab Werk fährt die TS 125 R dagegen 428. Das erklärt, warum auf dieser Seite Artikel in beiden Teilungen stehen — wer den Serienzustand will, bleibt bei 428.
- Vierhundertachtundzwanzig statt vierhundertzwanzig: Beide Größen haben denselben Rollenabstand von 12,7 Millimetern; die 428er baut nur innen breiter und trägt dadurch mehr. Für einen Zweitakter, der laut dem japanischen Datenblatt über zwanzig PS leistet, ist das die tragfähigere der beiden Größen.
- Sechshundertfünfzehn Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 Zähnen vorn, 50 hinten und 130 Gliedern in 428er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 615 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Die vergleichsweise hohe Gliederzahl kommt von der schmalen Teilung: ein 428er Glied misst weniger als eines in 520, entsprechend mehr davon braucht es für dieselbe Strecke.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße
OEM ist 15/50 mit 130 Gliedern in 428er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 12 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 39 bis 53, es gibt also in beide Richtungen reichlich Spielraum.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/50 | 3,57 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt, sinnvoll im Gelände |
| 15/50 (OEM) | 3,33 | Standard — die Werksauslegung ab Modelljahr 1990 |
| 16/50 | 3,13 | Länger — knapp sieben Prozent Reserve für Straßenanteile |
Häufige Fragen zur TSR 125
Passt der Satz auch auf eine TS 125 R von 1989?
Nein. Für das Modelljahr 1989 führt die Applikationsliste einen eigenen Eintrag mit 17 Zähnen vorn statt 15. Die Kettenlänge stimmt mit 130 Gliedern zwar überein, das Ritzel aber nicht. Der Buchstabencode auf dem Typschild und das Baujahr entscheiden.
Warum stehen auf dieser Seite Artikel in 428 und in 520?
Weil es für die Baujahre 1990 bis 1994 einen dokumentierten Umbausatz auf 520er Teilung gibt, den die Applikationsliste ausdrücklich als Conversion kennzeichnet. Ab Werk fährt die TS 125 R 428 mit 15 zu 50; der Umbau läuft mit 12 zu 39 und 106 Gliedern.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 15 Zähnen vorn verkürzt ein Zahn weniger die Übersetzung um gut sieben Prozent, ein Zahn mehr verlängert sie um knapp sieben. Am Kettenrad ist die Wirkung deutlich feiner: bei 50 Zähnen sind es dort nur rund zwei Prozent je Zahn.