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Aktives Motorrad

Suzuki 200 DR200 S 1986 - 1991

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Suzuki DR200 S (1986-1991): ein luftgekühlter Viertakt-Einzylinder mit 199 Kubikzentimetern, obenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen, dazu 66 Millimeter Bohrung bei 58,2 Millimetern Hub, eine Verdichtung von 9,4:1, ein Mikuni-BST31-Vergaser und 20 PS bei 8.500 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit ölgedämpfter Teleskopgabel und einem Zentralfederbein mit einstellbarer Vorspannung.

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520er-Teilung · 15/46 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten46 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die DR200 S auszeichnet

  • Fünfzehn zu sechsundvierzig auf hundertzwölf Gliedern: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die DR200 S mit den Modellcodes G, H, J, K und M für die Baujahre 1986 bis 1991 und nennt dazu 520er Teilung, 112 Glieder und die Übersetzung 15 zu 46. Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet dieselben Modellcodes sowohl den 15 Zähnen am Ritzel als auch den 46 am Kettenrad zu, und der Beschreibungstext nennt die drei Werte ebenfalls.
  • Kickstarter statt Anlasser: Die frühen Baujahre bis 1991 haben ausschließlich einen Kickstarter. Der elektrische Anlasser kam erst mit der späteren SE-Generation ab 1996. Wer eine gebrauchte DR 200 einordnen will, findet daran den schnellsten Anhaltspunkt.
  • Einundzwanzig Zoll vorn, achtzehn hinten: Die Reifengrößen lauten 70/100-21 vorn und 100/100-18 hinten. Das ist die klassische Geländekombination; die Sitzhöhe liegt entsprechend bei 810 Millimetern.
  • Scheibe vorn, Trommel hinten: Vorn arbeitet eine Einzelscheibe, hinten eine Trommelbremse. Für die Kette ist das insofern von Bedeutung, als am Hinterrad kein Bremssattel im Weg sitzt — der Kettenradwechsel geht dadurch mit weniger Demontage vonstatten als an einem Fahrzeug mit hinterer Scheibe.
  • Sechshundertzweiundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 Zähnen vorn, 46 hinten und 112 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 642 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Bei 1.405 Millimetern Radstand ist das ein gewöhnlicher Wert für ein Geländemotorrad.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

OEM ist 15/46 mit 112 Gliedern in 520er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 11 bis 16 Zähnen und Kettenräder mit 39, 45, 46, 47 und 48 Zähnen, es gibt also in beide Richtungen Spielraum.

SetupÜbers.Charakter
14/463,29Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt, sinnvoll bei viel Geländeanteil
15/46 (OEM)3,07Standard — die Werksauslegung der Baujahre 1986 bis 1991
16/462,88Länger — knapp sieben Prozent Reserve für längere Straßenanteile

Häufige Fragen zur DR200 S

Passt der Satz auch auf eine DR 200 SE ab 1996?
Die Zähnezahlen und die Kettenlänge sind dieselben — die Applikationsliste führt die SE-Generation der Jahre 1996 bis 2013 ebenfalls mit 112 Gliedern in 520er Teilung. Die Modellcodes unterscheiden sich aber, und die SE hat einen elektrischen Anlasser. Wer unsicher ist, gleicht den Buchstabencode auf dem Typschild mit der Fahrzeugliste dieser Seite ab.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 15 Zähnen vorn verkürzt ein Zahn weniger die Übersetzung um gut sieben Prozent, ein Zahn mehr verlängert sie um knapp sieben. Die Wirkung fällt nach unten immer etwas größer aus als nach oben, weil der kleinere Wert im Nenner steht.

Warum steht im Kettenrad-Feld auch eine 39?
Die Kettenradartikel dieser Seite decken mehrere Suzuki-Baureihen mit gleichem Lochkreis ab, darunter die TF 185. Für die DR200 S ist die Werksgröße 46 Zähne; 45 und 47 sind die nächstliegenden Stufen.

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