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Aktives Motorrad

Suzuki 350 DR 350S SE-R,S 1994 - 1995

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Suzuki DR 350S SE-R,S (1994-1995): ein 349 ccm großer, luft-/ölgekühlter Einzylinder mit obenliegender Nockenwelle, vier Ventilen, 33-mm-Mikuni-Flachschiebervergaser und Sechsganggetriebe, der 30 PS bei 7.600/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Diamant-Stahlrahmen mit Umlenkhebel-Hinterradführung.

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520er-Teilung · 15/41 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten41 Zähne
Übersetzung2,73 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die DR 350SE auszeichnet

  • Die SE ist die Variante mit Elektrostarter: 1994 ergänzte Suzuki die DR 350 um die SE-Ausführung mit E-Starter. Das ist der wesentliche Unterschied zur reinen S — Motor, Fahrwerk und Kettensatz blieben gleich, das Gewicht stieg um wenige Kilogramm.
  • Voll einstellbares Fahrwerk an einer 350er: 13 Rasten Druckstufe und 17 Rasten Zugstufe vorn, hinten Vorspannung, Druck- und Zugstufe: das ist Wettbewerbsniveau an einer straßenzugelassenen Enduro. Suzuki hat hier deutlich mehr investiert als die Klasse verlangte.
  • Übersetzung 2,73 — für Enduro-Verhältnisse lang: 41 Zähne hinten auf 15 vorn sind an einer 350er-Enduro eine lange Auslegung. Sie zielt auf den Straßenanteil im Alltag; im technischen Gelände ist ein größeres Kettenrad die naheliegende Änderung.
  • Öl- statt Wasserkühlung: Der Single wird über einen Ölkühler und einen großen Ölkreislauf temperiert. Das spart Gewicht und Bauteile, macht regelmäßige Ölwechsel aber wichtiger als an einer wassergekühlten Maschine.
  • Federweg heißt: Spannung im Fahrzustand messen: Bei Enduro-Federwegen wandert der Kettendurchhang über den Federungsweg stark. Am aufgebockten Motorrad gemessen wirkt die Kette schnell zu locker — maßgeblich ist die Spannung mit Fahrer auf dem Sitz.

Übersetzung anpassen — Enduro und Alltag

OEM ist 15/41 in 520er-Teilung mit 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,73. Suzuki hat die DR 350SE damit für den gemischten Betrieb ausgelegt und den Straßenanteil mitgedacht. Wer überwiegend im Gelände unterwegs ist, gewinnt mit mehr Zähnen hinten deutlich an Zugkraft.

SetupÜbers.Charakter
14/412,93Kürzer — mehr Zugkraft an steilen Anstiegen und im Schritttempo, ohne dass eine andere Kettenlänge nötig wird.
15/41 (OEM)2,73Standard — Suzukis Werksauslegung für die Modelljahre 1994 und 1995, von drei Händlern baujahrgenau bestätigt.
15/402,67Länger — etwas ruhiger auf längeren Asphaltetappen. Der Gewinn ist klein, weil die Werksauslegung ohnehin schon lang ist.

Häufige Fragen zur DR 350SE

Welcher Kettensatz gehört auf die Suzuki DR 350SE von 1994 und 1995?
Eine 520er-Kette mit 110 Gliedern, 15 Zähne vorn und 41 hinten. Motorradtechnik Engelmann führt den DID-Satz ausdrücklich als 'DR 350 SE 1994 - 1995, 15/41/110', und die Ersatzteil-Passliste der Shopseite nennt 'Suzuki DR350 SE-R,S 94-95' baujahrgenau im 15-Zähne-Block.

Warum finde ich für die DR 350 auch 108 Glieder?
Weil einzelne Anbieter den Satz mit 108 Gliedern konfektionieren. Zwei Glieder liegen innerhalb des Verstellwegs der Kettenspanner und sind ohne Belang, solange Ritzel und Kettenrad der Werksauslegung entsprechen.

Was unterscheidet die SE von der reinen DR 350 S?
Der Elektrostarter, den Suzuki 1994 mit der SE-Ausführung einführte. Motor, Fahrwerk und Kettensatz sind identisch — beim Kettensatz spielt die Unterscheidung deshalb keine Rolle.

Welches Kettenrad fürs Gelände?
Ein Zahn weniger am Ritzel bringt die Übersetzung von 2,73 auf 2,93 und damit rund sieben Prozent mehr Zugkraft, ohne dass die Kettenlänge geändert werden muss. Das ist die einfachste Anpassung für überwiegenden Geländebetrieb.

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