Suzuki GS 400 2 Zyl 1976 - 1979
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 45 Zähne |
| Übersetzung | 2,81 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GS 400 auszeichnet
- Fünfundvierzig Zähne stehen baujahrgenau in der Kettenradliste dieser Seite: Der Kettenradartikel führt die Größen mit der jeweils zugehörigen Maschine auf, und dort steht bei 45 Zähnen die GS 400 B, C, EC und EN der Jahre 1977 bis 1979. Die verwandte GS 400 F derselben Jahre steht getrennt davon bei 42 Zähnen, die GS 400 LX von 1980 bei 41 und die LT von 1981 bei 43 — die Baureihe ist also fein aufgeschlüsselt.
- Sechzehn Zähne vorn bestätigen zwei unabhängige Quellen: Ein Kettensatz-Konfigurator markiert für die Kategorie GS 400 der Jahre 1977 bis 1979 sowohl 16 Zähne vorn als auch 45 hinten ausdrücklich als Standardgröße. Eine Applikationsliste nennt für dieselbe Baureihe und dieselben Jahre dieselbe Kombination bei 104 Gliedern.
- Suzukis erster Mittelklasse-Viertakter: Der Zweiventilkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen und zwei Mikuni-Gleichdruckvergasern mit 34 Millimetern arbeitet auf ein Sechsganggetriebe. In der offenen Ausführung nennt das Datenblatt 26,5 kW und 29 Nm — deutlich mehr als die 19,9 kW der deutschen Version.
- Siebenundzwanzig PS für die günstigere Versicherungsklasse: Für den deutschen Markt bot Suzuki die GS 400 ab 1977 in einer auf 19,9 kW gedrosselten Ausführung an. Am Kettensatz ändert das nichts — die Kettenradliste dieser Seite führt für beide Ausführungen dieselben 45 Zähne.
- Vorn Scheibe, hinten Trommel: Eine 270-mm-Einzelscheibe vorn und eine 160-mm-Trommel hinten. Beim Kettenwechsel ist die Trommel praktisch: das Hinterrad lässt sich ohne Demontage eines Bremssattels ausbauen, es muss lediglich das Bremsgestänge ausgehängt werden.
- Fünfhundertdreißig statt fünfhundertzwanzig: Die Kettenartikel dieser Seite sind durchgehend in 530er Teilung ausgeführt, und ein Kettensatz-Konfigurator führt die GS 400 der Jahre 1977 bis 1979 ebenfalls unter 530. Ein Kettenradhersteller nennt für dieselbe Maschine dagegen 520 — bei identischen Zähnezahlen und identischer Gliederzahl. Wer bestellt, sollte die vorhandene Kette an der Rollenbreite messen.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße
OEM ist 16/45, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,81. Vorn führt die Seite 13 bis 19 Zähne, hinten unter anderem 40 bis 45.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/45 | 3,00 | Kürzer — mehr Durchzug im Stadtverkehr, dafür höhere Drehzahl auf der Landstraße |
| 16/45 (OEM) | 2,81 | Standard — die Werksauslegung der B-, C-, EC- und EN-Ausführungen |
| 17/45 | 2,65 | Länger — spürbar entspannter bei Reisetempo, weniger Antritt untenherum |
Häufige Fragen zur GS 400
Wie unterscheide ich meine GS 400 von der GS 400 F?
Am Kettenrad. Die B-, C-, EC- und EN-Ausführungen der Jahre 1977 bis 1979 fahren 45 Zähne, die F von 1977 und 1978 dagegen 42. Ein Kettenradhersteller nennt für die F außerdem 15 Zähne vorn statt 16.
Was bedeutet die Modellbezeichnung B, C, EC, EN?
Das sind Suzukis Ausführungs- und Jahreskürzel. Sie stehen im Typschild und sind beim Teilekauf präziser als das Baujahr, weil dieselbe Bezeichnung in verschiedenen Märkten in unterschiedlichen Jahren verkauft wurde.
Reicht eine einfache Rollenkette?
Für 27 PS ja. Eine O-Ring-Kette hält bei gleicher Pflege länger, baut aber breiter — an einem Motorrad dieses Baujahrs lohnt deshalb vor dem Kauf ein Blick auf den Platz zwischen Kette und Schwinge.