Suzuki GSF 400 Bandit 1993 - 1995
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 46 Zähne |
| Übersetzung | 3,29 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GSF 400 Bandit auszeichnet
- Ein 400er, der bis 12.000 dreht: Die Nennleistung liegt bei 12.000/min, das Drehmomentmaximum erst bei 10.000/min. Der Vierzylinder lebt von Drehzahl, und genau darauf ist die kurze Sekundärübersetzung von 3,29 abgestimmt.
- 1993 wechselte Suzuki das Kettenrad: Bis Modelljahr 1992 fuhr die GSF 400 mit 47 Zähnen hinten, ab 1993 mit 46. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide anhand der Suzuki-Jahrescodes: L, M und N im 47er-Block, P und R im 46er.
- Öl-/Luftkühlung statt Wasser: Der Motor stammt aus der GSX-R-Familie und wird über einen Ölkühler und Ölstrahldüsen an der Zylinderunterseite temperiert. Das spart Gewicht und Bauraum, macht den Ölwechsel aber wichtiger als an einer wassergekühlten Maschine.
- 525 an einer 400er: Für den Hubraum ist die 525er-Teilung großzügig. Suzuki hat sie gewählt, weil der Motor sein Drehmoment über sehr hohe Drehzahlen abgibt und der Sekundärantrieb dadurch dauerhaft hoch belastet wird.
- Übersetzung 3,29 — kurz und gewollt: 46 Zähne hinten auf 14 vorn sind für ein Straßenmotorrad kurz. Zusammen mit dem Sechsganggetriebe ergibt das eine Maschine, die zwischen den Kurven lebt und auf der Autobahn hörbar dreht.
Übersetzung anpassen — Landstraße und Stadt
OEM ist 14/46 in 525er-Teilung mit 114 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,29. Suzuki hat die Bandit bewusst kurz ausgelegt, damit der drehfreudige Vierzylinder aus jeder Kurve heraus zieht. Wer regelmäßig längere Strecken auf der Autobahn fährt, gewinnt mit einem Zahn weniger hinten etwas Ruhe.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/47 | 3,36 | Kürzer — die Auslegung der Modelljahre 1990 bis 1992. Etwas mehr Antritt, oben entsprechend früher am Ende. |
| 14/46 (OEM) | 3,29 | Standard — Suzukis Werksauslegung ab Modelljahr 1993, von kitdecadena und der Passliste bestätigt. |
| 15/46 | 3,07 | Länger — rund sieben Prozent weniger Drehzahl bei Reisetempo. Die sinnvollste Änderung, wenn die Bandit viel Autobahn sieht. |
Häufige Fragen zur GSF 400 Bandit
Welcher Kettensatz gehört auf die Suzuki GSF 400 Bandit von 1993?
Eine 525er-Kette mit 114 Gliedern, 14 Zähne vorn und 46 hinten. kitdecadena nennt für die Bandit 400 von 1993 bis 1994 ausdrücklich 14 und 46 Zähne als Standard, und die Ersatzteil-Passliste führt die Jahrescodes P und R in genau diesen Blöcken.
Passt der Kettensatz einer GSF 400 von 1991?
Nicht unverändert. Bis Modelljahr 1992 fuhr die Bandit mit 47 Zähnen hinten. Ein Zahn Unterschied sind rund zwei Prozent Übersetzung — spürbar wenig, aber eine andere Ersatzteilnummer.
Warum eine 525er-Kette an einer 400er?
Weil der Motor sein Drehmoment über sehr hohe Drehzahlen abgibt und den Sekundärantrieb dadurch dauerhaft belastet. Suzuki hat die Teilung eine Nummer größer gewählt, als der Hubraum allein nahelegen würde.
Was ändert ein 15er-Ritzel?
Die Übersetzung wird von 3,29 auf 3,07 länger, also rund sieben Prozent. Bei 59 PS aus 398 ccm ist das spürbar: die Bandit wird auf der Autobahn ruhiger, verliert aber im Zwischenspurt an Antritt.