Suzuki SP 400 1979 - 1982
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 102 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,80 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die SP 400 auszeichnet
- Zweiundvierzig Zähne stehen als Standardgröße im Artikeltext: Der Kettenradhersteller ESJOT listet sein 42er-Rad ausdrücklich als Standardgröße und nennt dazu die drei Maschinen, für die es gedacht ist — die DR 250 S von 1982 bis 1987, die SP 370 von 1978 bis 1979 und die SP 400 T des Baujahrs 1980. Eine Anwendungsliste für Suzuki-Geländemaschinen führt dieselbe Kombination mit 15 Zähnen vorn und 520er Teilung.
- Die Übersetzung läuft ausschließlich über das Ritzel: Für dieses Modell gibt es genau ein Kettenrad, und zwar das mit 42 Zähnen. Wer die Auslegung ändern will, greift zum Ritzel: 13, 14, 15 und 16 Zähne stehen zur Wahl. Ein Zahn weniger als ab Werk verkürzt um gut sieben Prozent, ein Zahn mehr verlängert um knapp sieben.
- Ein Vorgänger mit derselben Bestückung: Die SP 370 von 1978 und 1979 fährt dieselben 15 zu 42, und dasselbe Kettenrad passt auf beide. Beim Teilekauf ist die Unterscheidung deshalb unkritisch — anders als bei der Kettenlänge, die zwischen den beiden Modellen einen Unterschied machen kann.
- Ein Trail-Einzylinder mit Trommeln an beiden Enden: Vorn ein 21-Zoll-Rad mit 2.75er Reifen, hinten 18 Zoll mit 4.00, und gebremst wird an beiden Enden mit einer Trommel. Bei 127 Kilogramm Trockengewicht ist das die Auslegung, die Suzuki für die SP-Reihe gewählt hat — und beim Kettenwechsel ist sie praktisch, weil das Hinterrad ohne Demontage eines Bremssattels herauskommt.
- Dreizehn bis sechzehn Zähne stehen vorn zur Wahl: Der Spielraum liegt zwischen 13 und 16 Zähnen, und schon ein Zahn verschiebt die Auslegung um rund sieben Prozent. Wer vom Gelände auf längere Straßenanteile umstellt, kommt mit einer einzigen Stufe aus; zwei Zähne Unterschied sind an einem 396er mit fünf Gängen bereits eine deutliche Umstellung.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe
OEM ist 15/42, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,80. Weil die Seite nur ein Kettenrad führt, laufen alle Varianten über das vordere Zahnrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/42 | 3,00 | Kürzer — mehr Antritt aus dem Stand und im Gelände, dafür dreht der Motor auf der Straße höher |
| 15/42 (OEM) | 2,80 | Standard — die Werksauslegung, ausgewogen zwischen Gelände und Verbindungsetappe |
| 16/42 | 2,63 | Länger — ruhiger auf der Straße, dafür weniger Antritt bei niedrigem Tempo |
Häufige Fragen zur SP 400
Welche Kettenlänge brauche ich?
Für die SP-Baureihe kursieren zwei Angaben: 102 und 100 Glieder. Zwei Glieder liegen im Verstellbereich der Kettenspanner, die Kette lässt sich also in beiden Längen montieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, zählt die alte Kette ab, bevor er bestellt.
Ist die SP 400 dasselbe Motorrad wie die SP 370?
Nein, aber sie sind eng verwandt. Die SP 370 lief 1978 und 1979, die SP 400 löste sie 1980 ab. Ritzel und Kettenrad sind identisch, der Hubraum wuchs von 370 auf 396 Kubikzentimeter.
Passt eine 520er Kette anderer Hersteller?
Ja. 520 ist eine genormte Größe, Teilung und Rollendurchmesser sind bei allen Herstellern gleich. Unterschiede gibt es bei Dichtungsart und Zugfestigkeit: eine einfache Rollenkette ist günstiger und leichter zu reinigen, eine O-Ring-Kette hält bei gleicher Pflege länger.