Suzuki GS 500 /E /EU /U /F /FU 1994 - 2008
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 2.438 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GS 500 auszeichnet
- Unverwüstlicher Parallel-Twin: 360°-Hubzapfenversatz, einfache Wartung, geringer Spritverbrauch — die GS 500 wird im Fahrlehrer- und Pendler-Einsatz oft jenseits 100.000 km bewegt, ohne dass Motorprobleme auftreten.
- A2-tauglich nach Drosselung: Auf 35 kW gedrosselt für den A2-Führerschein freigegeben, das Drossel-Kit ist dokumentiert lieferbar und reversibel.
- Pflegeleichter Vergaser: Mikuni-BST-33-Gleichdruckvergaser, gut zugänglich, in der Mecker-und-Lauf-Tradition japanischer Mittelklasse-Bikes — Synchronisation alle 12.000 km, fertig.
- F-/FU-Versionen ab 2004: Vollverkleidung mit Halogen-Doppelscheinwerfer, sonst antriebstechnisch identisch zur nackten E/EU-Variante.
- 520er-Kette mit 110 Gliedern: Klein dimensionierte Auslegung — vollkommen ausreichend für 47 PS, profitiert aber bei der GS-typisch langen Lebensdauer von einer hochwertigen X-Ring-Kette.
Übersetzung anpassen — Pendler vs. spritzigeres Setup
OEM ist 16/39 bei 110 Gliedern. Wer die Charakteristik leicht verschieben will, kann mit der vorderen oder hinteren Zähnezahl gezielt nachjustieren — die Tabelle zeigt zwei typische Varianten.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/39 | 2.600 | Kürzer — Knackigeres Anziehen aus der Ampel — Top-Speed sinkt etwa 10 km/h, Verbrauch leicht erhöht |
| 16/39 (OEM) | 2.438 | Standard — ab Werk auf das Motor-Drehmoment abgestimmt |
| 16/38 | 2.375 | Länger — Niedrigere Drehzahl auf der Landstraße — am Berg muss man wahrnehmbar früher zurückschalten, im 6. Gang fehlt etwas Antritt |
Häufige Fragen zur GS 500
Welche Kette für die GS 500?
Eine 520er X-Ring-Kette aus der Standard- bis Mittelklasse — DID 520 VX3, RK 520 XSO oder EK SROZ. Bei der niedrigen Belastung des 47-PS-Twins hält selbst eine günstigere O-Ring-Kette oft >25.000 km.
Wie unterscheiden sich E, EU, U, F und FU antriebstechnisch?
Gar nicht — alle Varianten (nackt vs. F-Verkleidung, A2-gedrosselt vs. offen) teilen sich die identische 16/39-110-Konfiguration mit 520er-Teilung. Bei Fahrzeugen aus dem A2-Pool kann der TÜV den Drosselzustand kontrollieren, der Kettentrieb bleibt identisch.
Ist eine kürzere Übersetzung sinnvoll für Pendelverkehr?
Selten — die OEM 16/39 ist bereits sehr kurz übersetzt. Wer überwiegend Stadt fährt, ist mit OEM gut bedient. Erst auf eine längere Tour-Übersetzung umstellen, wenn die Autobahn-Drehzahl bei 130 km/h stört (16/38 oder 17/39).