Suzuki 500 GS 500E 2-Zyl. 1989 - 1991
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 2,44 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GS 500 E auszeichnet
- Sechzehn zu neununddreißig steht modellcodegenau in der Applikationsliste: Ein Kettenradhersteller führt einen Eintrag mit der Bezeichnung GS 500 E-K, L, M, N, P (2 Cyl) für die Jahre 1988 bis 1993 und nennt dazu 520er Teilung und die Übersetzung 16 zu 39. Die Codes K, L und M stehen für 1989, 1990 und 1991 und decken damit genau die Jahre dieses Modells ab.
- Die Fahrzeugliste dieser Seite bestätigt beide Zähnezahlen: Im 16-Zähne-Block und im 39-Zähne-Block steht jeweils dieselbe Zeile mit den Codes K bis P für 1988 bis 1993. Der 39er-Block führt darüber hinaus die Nachfolgegenerationen bis 2007 auf — Suzuki hat an der Sekundärübersetzung dieser Baureihe über fast zwanzig Jahre nichts geändert.
- Neununddreißig Zähne hinten sind wenig für einen Halbliter-Twin: Für einen 487er mit 47 PS und sechs Gängen fällt die Sekundärübersetzung mit 2,44 niedrig aus. Der Zweizylinder liefert sein Drehmomentmaximum von 40 Nm bei 7.900 Umdrehungen und zieht darunter kräftig durch — die lange Auslegung hält die Drehzahl bei Reisetempo entsprechend niedrig.
- Ein Doppelschleifenrahmen aus Vierkantprofilen: Suzuki baute den Rahmen der ersten Generation nicht aus Rundrohr, sondern aus rechteckigen Stahlprofilen. Vorn arbeitet eine 37-mm-Telegabel mit 120 Millimetern Federweg, hinten eine Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein und 115 Millimetern. Gebremst wird mit 310 Millimetern vorn und 250 hinten.
- Vierhundertsiebenundachtzig Kubik mit zwei Ventilen je Zylinder: Der luftgekühlte Reihenzweizylinder arbeitet mit zwei obenliegenden Nockenwellen, aber nur zwei Ventilen je Zylinder. Zwei Mikuni-Gleichdruckvergaser mit 33 Millimetern versorgen ihn, die Verdichtung liegt bei 9,0 zu 1 — Werte, die auf lange Wartungsintervalle statt auf Spitzenleistung zielen.
- Von elf bis achtzehn Zähnen vorn, von sechsunddreißig bis einundfünfzig hinten: Vorn stehen 11 bis 18 Zähne zur Wahl, hinten 36 bis 51. Für ein Straßenmotorrad dieser Auslegung ist der praktisch sinnvolle Bereich viel enger — eine Stufe in jede Richtung reicht aus, und bei einem Zahn am Ritzel bleibt die Kettenlänge unverändert.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Reisetempo
OEM ist 16/39, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,44. Vorn führt die Seite 11 bis 18 Zähne, hinten 36 bis 51.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/39 | 2,60 | Kürzer — mehr Durchzug in der Stadt und aus engen Kurven, dafür höhere Drehzahl auf der Autobahn |
| 16/39 (OEM) | 2,44 | Standard — die Werksauslegung, über fast zwanzig Baujahre unverändert |
| 17/39 | 2,29 | Länger — noch niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, spürbar weniger Antritt untenherum |
Häufige Fragen zur GS 500 E
Passt der Satz auch auf eine GS 500 von 1998?
Bei den Zähnezahlen ja — Suzuki hat 16 zu 39 über die gesamte Bauzeit beibehalten. Bei der Kettenlänge lohnt der Blick aufs Baujahr: für die Jahrgänge ab 1999 nennt ein Kettenradhersteller 110 Glieder, für die frühen Ausführungen 112.
Wie viele Glieder brauche ich?
Für diese Baujahre kursieren zwei Angaben: ein Kettenradhersteller nennt für die europäische Ausführung 112 Glieder und für die nordamerikanische derselben Jahre 110. Zwei Glieder liegen im Verstellbereich der Kettenspanner — im Zweifel die alte Kette abzählen, bevor bestellt wird.
Was bedeutet der Zusatz 2-Zyl. im Modellnamen?
Er benennt die Motorbauart. Kettenradhersteller führen die Baureihe ebenfalls mit diesem Zusatz, nämlich als GS 500 E (2 Cyl) — und ihre Ausführungskürzel K bis P sind beim Teilekauf präziser als das Baujahr, weil sie im Typschild stehen.