Suzuki 500 GS 500E 1988 - 1993
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 2,44 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GS 500 E auszeichnet
- Der Twin, der einfach nicht kaputtgeht: Der luftgekühlte Zweizylinder mit Ausgleichswelle ist eine der langlebigsten Konstruktionen Suzukis. Er lief mit kleinen Änderungen von 1988 bis 2008 — genug Zeit, dass sich jede Schwachstelle gezeigt hätte.
- 16/39 ist lang für eine 500er: 2,44 Sekundärübersetzung ist für ein 47-PS-Motorrad bemerkenswert lang. Suzuki hat die GS damit auf Reisetauglichkeit ausgelegt: bei Richtgeschwindigkeit bleibt der Twin erstaunlich ruhig, dafür will er am Berg geschaltet werden.
- 520er-Teilung, kein Sparzwang: Bei 40 Nm reicht die 520er-Kette mit Reserve. Für ein Motorrad, das oft als Einsteiger- und Fahrschulmaschine läuft und entsprechend viele Lastwechsel sieht, ist das die richtige Dimensionierung.
- Die Zähnezahl blieb über zwanzig Jahre gleich: Die Passliste führt 16/39 durchgehend von der ersten Serie 'E-K,L,M,N,P' bis zur GS 500 F der 2000er-Jahre. Wer eine spätere GS fährt, kann sich an derselben Bestückung orientieren — die Kettenlänge unbedingt trotzdem prüfen.
- Ausgleichswelle heißt gleichmäßiger Zug: Anders als bei einem großvolumigen Einzylinder kommt das Drehmoment hier gleichmäßig an. Die Kette einer GS 500 hält bei ordentlicher Pflege sehr lange — der häufigste Schadensgrund ist schlicht ein vergessener Nachspannvorgang.
Übersetzung anpassen — Alltag und Tour
OEM ist 16/39 bei 520er-Teilung und 110 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,44. Für 47 PS ist das lang ausgelegt und auf ruhiges Reisen abgestimmt. Wer viel im Stadtverkehr oder mit Sozius unterwegs ist, findet hier den größten Hebel.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/41 | 2,56 | Kürzer — spürbar williger im Stadtverkehr und mit Gepäck am Berg. |
| 16/39 (OEM) | 2,44 | Standard — Suzukis Werksauslegung, auf Reisetempo abgestimmt. |
| 17/39 | 2,29 | Länger — für Vielfahrer auf der Autobahn. Der Twin hat dafür kaum Reserven, im Zweifel beim Werkswert bleiben. |
Häufige Fragen zur GS 500 E
Welche Kettenteilung fährt die Suzuki GS 500 E?
520. Werkslänge sind 110 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 39 hinten. Diese Bestückung gilt für die frühen Baujahre mit den Modellcodes K bis P, also 1989 bis 1993.
Passt der Kettensatz auch auf die späteren Baujahre?
Die Zähnezahlen ja — die Ersatzteil-Passliste führt 16/39 durchgehend bis zur GS 500 F der 2000er-Jahre. Die geforderte Gliederzahl vor dem Kauf trotzdem abgleichen, die Schwinge wurde im Laufe der Bauzeit geändert.
Lohnt ein längeres Ritzel für die Autobahn?
Selten. Mit 2,44 ist die GS 500 bereits lang übersetzt; ein siebzehnter Zahn nimmt dem 47-PS-Twin spürbar Durchzug. Wer den Motor häufig voll ausdreht, fährt mit dem Werkswert besser.
Was ist der Unterschied zur gedrosselten Ausführung?
Nur die Leistung: 34 statt 47 PS. Am Antriebsstrang ändert die Drosselung nichts, Teilung, Zähnezahl und Kettenlänge sind identisch.