Suzuki GSF 600 Bandit /-S/-U/-SU 2000 - 2006
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 112 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Bandit 600 auszeichnet
- Ein Motor aus den Achtzigern, und das ist sein Vorteil: Der luft-/ölgekühlte Vierzylinder stammt im Grundaufbau vom GSX-R-Triebwerk der Achtziger ab. Ölkühlung statt Wasserkreislauf heißt: weniger Bauteile, weniger Gewicht, sehr gutmütiger Umgang mit Standzeiten. 78 PS bei 10.500/min sind für die Klasse bis heute ordentlich.
- 15/47 ist kurz übersetzt — mit Absicht: 3,13 Sekundärübersetzung ist für einen 600er-Vierzylinder deutlich kurz. Suzuki hat damit die zurückhaltende Drehmomentkurve des ölgekühlten Motors ausgeglichen: der Antritt aus dem Drehzahlkeller stimmt, dafür dreht die Bandit auf der Autobahn hörbar hoch.
- 530er-Teilung, obwohl 525 gereicht hätte: Bei 78 PS ist die schwere 530er-Kette großzügig dimensioniert — Suzuki hat sie aus der Vorgängerbaureihe übernommen. Für den Besitzer ist das ein Vorteil: die Kette hält lange, das Zubehörangebot ist groß.
- Das Modelljahr 2000 brachte Fahrwerk statt Motor: Zum Modelljahr 2000 bekam die Bandit einen versteiften Rahmen, überarbeitete Federelemente und größere Bremszangen. Der Motor blieb unverändert — und damit auch die Bestückung des Kettensatzes.
- Die GSF 650 ab 2005 fährt dieselben Zähnezahlen: 2005 löste die GSF 650 die 600er ab. Die Passliste führt beide gemeinsam im 15er- und im 47er-Block: an der Übersetzung hat Suzuki beim Hubraumsprung nichts geändert.
Übersetzung anpassen — Alltag und Landstraße
OEM ist 15/47 bei 530er-Teilung und 112 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,13. Für einen 600er-Vierzylinder ist das kurz — Suzuki hat den ölgekühlten Motor damit alltagstauglich gemacht. Wer viel Autobahn fährt, hat hier den größten Hebel.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/49 | 3,27 | Kürzer — noch mehr Antritt mit Sozius und Gepäck. Auf der Autobahn wird es laut. |
| 15/47 (OEM) | 3,13 | Standard — Suzukis Werksauslegung, auf Durchzug im Alltag getrimmt. |
| 16/47 | 2,94 | Länger — rund 500/min weniger bei Richtgeschwindigkeit. Die beliebteste Änderung an dieser Baureihe. |
Häufige Fragen zur Bandit 600
Welche Kettenteilung fährt die Suzuki GSF 600 Bandit ab 2000?
530. Werkslänge sind 112 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 47 hinten. Diese Bestückung gilt für die Modelle K1 bis K4 ebenso wie für die Vorgänger T bis Y.
Warum dreht die Bandit auf der Autobahn so hoch?
Weil sie mit 3,13 kurz übersetzt ist. Ein Zahn mehr vorn — also 16/47 — senkt die Drehzahl bei Richtgeschwindigkeit spürbar, ohne dass der Antritt im Alltag wirklich leidet. Das ist die häufigste Änderung an dieser Baureihe.
Passt der Kettensatz auch auf die GSF 650 von 2005 und 2006?
Ja. Suzuki hat die Bestückung beim Wechsel auf 650 ccm nicht geändert; die Ersatzteil-Passliste führt GSF 600 K1 bis K4 und GSF 650 K5/K6 gemeinsam im 15- und im 47-Zähne-Block.
Was unterscheidet die Bandit 600 von der 600 S?
Nur die Halbverkleidung. Motor, Rahmen und Antriebsstrang sind identisch, der Kettensatz ist derselbe — das gilt auch für die gedrosselten Ausführungen U und SU.