Suzuki GSF 650 Bandit 2004 - 2005
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 112 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GSF 650 auszeichnet
- Der letzte luft-/ölgekühlte Bandit-Motor: Suzuki hat den Vierzylinder für 2005 von 600 auf 656 ccm aufgebohrt und dabei die Öl-Luft-Kühlung nach dem SACS-Prinzip beibehalten. Ab 2007 folgte ein komplett neuer, wassergekühlter Motor mit Einspritzung — die K5/K6 ist damit das Ende einer Baulinie.
- Mehr Hubraum für den Drehmomentkeller: Die Hubraumaufstockung ging fast vollständig in den unteren und mittleren Bereich. 59 Nm bei 7.800 Touren klingen unspektakulär, sorgen aber dafür, dass die Bandit im Alltag deutlich seltener geschaltet werden will als die 600er davor.
- Mit und ohne ABS: unterschiedliche Kettenlänge: Die Bandit-Typen mit ABS fahren dieselbe Übersetzung 15/47, aber 116 statt 112 Glieder. Das ist kein Datenfehler, sondern eine reale Unterscheidung im Ersatzteilprogramm — vor der Bestellung also am Fahrzeugschein prüfen, ob ein ABS-Typ vorliegt.
- 530er-Kette an 78 PS: Suzuki hat der K5/K6 die robuste 530er-Teilung gegeben. Die Nachfolgegeneration ab 2007 läuft trotz mehr Leistung mit der leichteren 525er und 118 Gliedern — Ketten und Kettenräder sind zwischen den Generationen also in keiner Richtung tauschbar.
- Zweifach verstellbare Sitzbank: Die Sitzhöhe lässt sich zwischen 770 und 790 Millimetern umbauen. Zusammen mit dem 20-Liter-Tank und der neutralen Sitzposition ist das der Grund, warum die Bandit bis heute als Einsteiger- und Alltagsmotorrad läuft.
Übersetzung anpassen — Alltag gegen Autobahn
OEM ist 15/47 bei 530er-Teilung und 112 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,13. Suzuki hat die Bandit damit betont kurz übersetzt — der Antritt aus dem Drehzahlkeller geht auf Kosten der Drehzahl bei Richtgeschwindigkeit. Diese Seite führt Ritzel von 13 bis 19 und Kettenräder von 42 bis 52 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/48 | 3,20 | Kürzer — noch mehr Druck beim Herausbeschleunigen, sinnvoll fast nur im Sozius- und Gepäckbetrieb |
| 15/47 (OEM) | 3,13 | Standard — Suzukis Alltagsauslegung mit kräftigem Durchzug ab 3.000 Touren |
| 16/47 | 2,94 | Länger — rund sechs Prozent niedrigere Drehzahl bei Reisetempo, spürbar ruhiger auf der Autobahn |
Häufige Fragen zur GSF 650
Welcher Kettensatz gehört auf die Suzuki GSF 650 Bandit K5/K6?
Eine 530er-Kette mit 112 Gliedern, 15 Zähne vorn und 47 hinten. Die Passliste dieser Seite führt GSF650 K5,K6 Bandit 05-06 baujahrgenau im 15-Zähne- und im 47-Zähne-Block.
Was ändert sich bei den ABS-Modellen?
Die Übersetzung bleibt 15/47, die Kette wird aber mit 116 Gliedern geliefert. Wer einen ABS-Typ fährt, braucht also den entsprechend längeren Satz — die Zähnezahlen lassen sich übernehmen.
Passt der Kettensatz der Bandit 650 ab 2007?
Nein. Ab Modelljahr 2007 fährt die wassergekühlte Bandit 525er-Teilung mit 15/48 und 118 Gliedern. Weder Kette noch Kettenrad sind mit der K5/K6 austauschbar.
Und der Satz der GSF 600 Bandit?
Auch nicht. Die 600er der Jahre bis 2004 läuft je nach Baujahr mit abweichender Übersetzung und Kettenlänge. Der Motor wurde für 2005 aufgebohrt, der Sekundärantrieb dabei neu abgestimmt.