Suzuki GSX 750 F-Fl Slingshot 1989 - 1992
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 118 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GSX 750 F auszeichnet
- Slingshot heißt Vergaser, nicht Motor: Der Namenszusatz bezeichnet Suzukis Flachschiebervergaser mit versetzter Düsennadel, die ab 1988 in der GSX-R-Familie liefen. Am Antriebsstrang ändert das nichts — die Bestückung ist über die gesamte GR78A-Baureihe bis 1998 dieselbe.
- SACS-Öl-/Luftkühlung aus der GSX-R: Suzukis Kombination aus Luftkühlung und Ölstrahlkühlung spart das Wasserkühlsystem. Sie stammt aus der GSX-R-Familie und ist der Grund, warum der 748-ccm-Vierzylinder trotz 106 PS vergleichsweise kompakt und leicht baut.
- Sporttourer statt Supersportler: Die GSX 750 F trägt GSX-R-Technik, ist aber auf Reichweite ausgelegt: aufrechtere Sitzposition, Vollverkleidung, größerer Tank. Für die Kette bedeutet das lange Etappen unter gleichmäßiger Last statt kurzer Lastspitzen.
- Kurz übersetzt mit 3,13: 47 Zähne hinten auf 15 vorn ergeben eine für einen 750er-Sporttourer deutlich kurze Auslegung. Suzuki hat damit den Durchzug aus dem mittleren Drehzahlbereich abgesichert, den der ölgekühlte Motor sonst vermissen lässt.
- Ab 1999 zwei Zähne weniger hinten: Die Nachfolgebaureihe von 1999 bis 2006 fährt 45 statt 47 Zähne. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide baujahrgenau in eigenen Blöcken — beim Kettensatz zählt hier das Baujahr, nicht der Modellname.
Übersetzung anpassen — Sporttouring
OEM ist 15/47 bei 530er-Teilung und 118 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,13. Suzuki hat die GSX 750 F damit kurz übersetzt und den Durchzug in den Vordergrund gestellt. Wer viel Autobahn fährt, senkt die Drehzahl mit einem Zahn mehr vorn spürbar.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/49 | 3,27 | Kürzer — mehr Antritt am Berg und mit Gepäck. Braucht in der Regel zwei Glieder mehr Kette. |
| 15/47 (OEM) | 3,13 | Standard — Suzukis Werksauslegung für die GR78A bis 1998. |
| 16/47 | 2,94 | Länger — rund sechs Prozent weniger Drehzahl bei Reisetempo. Entspricht ungefähr der Auslegung der Nachfolgebaureihe ab 1999. |
Häufige Fragen zur GSX 750 F
Welche Kettenteilung fährt die Suzuki GSX 750 F Slingshot?
530. Werkslänge sind 118 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 47 hinten. Die Passliste der Shopseite führt 'Suzuki GSX750 F-K,L,M,N,P,R,S,T,V,W GR78A 89-98' sowohl im 15- als auch im 47-Zähne-Block.
Was bedeutet der Zusatz Slingshot?
Er bezeichnet Suzukis Flachschiebervergaser der späten Achtziger, nicht eine eigene Baureihe. Der Kettensatz ist derselbe wie bei den späteren GR78A-Jahrgängen bis 1998.
Passt der Kettensatz der GSX 750 F ab 1999?
Nein. Die Nachfolgebaureihe von 1999 bis 2006 fährt 45 Zähne hinten und steht in der Passliste in einem eigenen Block. Zwei Zähne Unterschied ergeben rund vier Prozent Übersetzung.
Ist die GSX 750 F mit der GSX-R 750 verwandt?
Im Motor ja — die öl-/luftgekühlte SACS-Bauweise stammt aus der GSX-R-Familie. Fahrwerk, Sitzposition und Übersetzung sind dagegen auf Sporttouring ausgelegt, und die Kettensätze der beiden Modelle unterscheiden sich deutlich.