Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Aktives Motorrad

Suzuki GSX-R 750 GR75A 77B/7AB 1988 - 1989

Motorrad für später speichern

Suzuki GSX-R 750 J/K (GR77B) (1988-1989): ein 748 ccm großer, ölgekühlter Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen und den namensgebenden Slingshot-Vergasern, der 112 PS bei 11.000/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Aluminium mit 45 mm starkem Kastenprofil.

Premium-Kettensatz für deine GSX-R 750
530er-Teilung · 15/44 · 108 Glieder · konfigurierbar
Kettensatz konfigurieren
Mehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen

Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten44 Zähne
Übersetzung2,93 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GSX-R 750 auszeichnet

  • Die zweite Generation — Slingshot statt Flachschieber: 1988 ersetzte Suzuki die Vergaseranlage durch die Mikuni BST36SS mit Slingshot-Ansaugtrichtern. Zusammen mit dem steiferen Rahmen machte das aus dem Ur-Gixxer eine deutlich fahrbarere Maschine.
  • Ölkühlung statt Wasserkühlung: Der SACS-Motor kommt ohne Wasserkühler aus und kühlt den Kolbenboden über gezielt eingespritztes Öl. Das spart Gewicht und Bauraum — und macht die Maschine bei Standgas im Sommer empfindlich, was am Antrieb keine Rolle spielt, im Verkehr aber auffällt.
  • 112 PS an 195 kg trocken: Das Leistungsgewicht war 1988 Klassenmaßstab. Die Kette bekommt entsprechend viel Drehmoment aus hohen Drehzahlen ab — 530er-Teilung ist hier keine Überdimensionierung, sondern angemessen.
  • Kurzer Radstand, kurze Kette: Mit rund 1.400 mm Radstand hatte die J/K den kürzesten der Klasse. 108 Glieder sind entsprechend knapp — der Kettenzug ändert sich über den Federweg stärker als an einer langen Maschine, deshalb wird der Durchhang bei entlastetem Hinterrad gemessen.
  • Nicht mit der GSX-R 1100 verwechseln: Die 1100er derselben Jahre fährt ab Werk eine 532er-Kette; die einschlägigen Katalogseiten markieren 530er-Sätze für sie ausdrücklich als Umbau. Für die 750 J/K ist 530 dagegen die Werksteilung.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Trackday

OEM ist 15/44 in 530er-Teilung mit 108 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,93. Suzuki hat die J/K damit betont kurz ausgelegt — für die Rennstrecke geht es noch kürzer, auf der Autobahn wird man eher einen Zahn vorn zulegen.

SetupÜbers.Charakter
15/463,07Kürzer — Trackday-Auslegung für enge Kurse. Braucht in aller Regel zwei Glieder mehr Kette.
15/44 (OEM)2,93Standard — Suzukis Werksauslegung, auf Beschleunigung ausgelegt und für die Landstraße gut brauchbar.
16/442,75Länger — deutlich ruhiger bei Reisetempo, kostet im dritten und vierten Gang aber sichtbar Antritt.

Häufige Fragen zur GSX-R 750

Welche Kettenteilung fährt die GSX-R 750 von 1988 und 1989?
530. Werkslänge sind 108 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 44 hinten. Die Passliste dieser Seite führt 'GSX-R750 J,K' baujahrgenau im 15- und im 44-Zähne-Block.

Passt der Kettensatz der GSX-R 1100 aus denselben Jahren?
Nein. Die 1100er derselben Baujahre läuft ab Werk in 532er-Teilung; 530er-Sätze werden für sie als Conversion ausgewiesen. Die 750 J/K ist von Haus aus eine 530er.

Was unterscheidet die J/K von der Ur-GSX-R 750?
Neuer Rahmen mit 45-mm-Kastenprofil, kürzerer Radstand und die Slingshot-Vergaser. Der Kettensatz änderte sich mit: die 1985er F fährt 18/42 in einer eigenen Passlisten-Gruppe.

Woran erkennt man eine überfällige Kette?
Am Kettenrad. Hakenförmig eingelaufene Zahnflanken oder eine Kette, die sich am Kettenrad merklich abheben lässt, bedeuten: Ritzel, Kette und Kettenrad gemeinsam erneuern. Ein neues Ritzel auf altem Kettenrad hält nicht.

Verfügbare Kategorien

Passende Artikel